3.Liga Ost: Bayreuth mit starkem Rückraum-Trio

Ahrend und Fischer als Meyfarth-Ersatz

Xenia

Fritzlar. Es ist eine echte Standortbestimmung, die auf die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar wartet. Denn die Domstädterinnen reisen zum Saisonauftakt in der 3. Liga Ost zur heimstarken Haspo Bayreuth (Sa. 17.30 Uhr).

Mit dabei ist auch Esther Meyfarth. In der Partie wird die SVG-Spielmacherin nach ihrer Knieverletzung voraussichtlich aber nur als Siebenmeter-Schützin mitwirken. Als Regisseurin wird SVG-Trainer Mai Neuzugang Xenia Ahrend aufbieten. Denkbar ist auch eine Variante, in der Kreisläuferin Johanna Fischer zunächst auf der Mitte agiert und dann an den Kreis übergeht. „Wir haben das im Testspiel gegen Kleenheim praktiziert und es hat sehr gut geklappt“, erklärt Frank Mai. Auch Laura Denecke ist auf der Mitte eine Alternative. In der Defensive setzt der 50-Jährige, der wie berichtet seine Doppelfunktion beim niedersächsischen Frauen-Oberligisten HG Rosdorf-Grone aufgegeben hat, auf die bewährte 6:0-Deckung um Fischer und Torjägerin Melina Horn.

„Bayreuth versucht viel über den Kreis zu kommen und spielt über die beiden Außen schnell nach vorne“, warnt der SVG-Übungsleiter , der bei den Bayern allerdings Probleme im Rückzugsverhalten ausgemacht hat.

Mit der hochgewachsenen Halblinken Kim Koppold, Spielmacherin Sonja Körber und Linkshänderin Loraine Hellriegel verfügen die Gastgeberinnen über einen exzellenten Rückraum. Insbesondere die 22-fache Junioren-Nationalspielerin Hellriegel, die abwechselnd mit Michaela Lehnert im rechten Rückraum oder auf Außen aufläuft, zählt zu den torgefährlichsten Akteurinnen der Gäste und hat für den HC Leipzig bereits in Bundesliga und Champions League gespielt. Daneben zählt die körperlich starke Kreisläuferin Lena Mergner zu den Leistungsträgerinnen.

Verstärkt hat sich das Team von Trainer Thomas Hankel vor allem mit jungen Talenten aus der Region. So wechselten Kathrin Lindner, Hanna Bauer (beide SG Auerbach/Pegnitz), Elena Kerling (HG Kunstadt) und die 15-jährige Jugendnationalspielerin Sara Mustafic (Coburger TS) in die Wagnerstadt. Das 1,82 m große Talent kann sowohl im Rückraum als auch am Kreis auflaufen. (mgx) Foto: Hahn

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