Drittliga-Handballer stark ersatzgeschwächt

Baunatal mit Rücken zur Wand

Lestungsträger: Torwart Constantin Paar. Foto: Fischer

baunatal. Es geht immer noch schlimmer. Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal sind nicht nur von den Langzeit-Ausfällen von Dennis Weinrich und Phil Räbiger geplagt, sondern jetzt kommen vor dem nächsten Spiel gegen Bad Blankenburg (Sonntag, 16.30 Uhr, Dreifelderhalle Gorndorf) noch weitere Ausfälle dazu. „Unsere Ausfälle sind so katastrophal, dass wir das nicht kompensieren können“, sagt Trainer Mirko Jaissle, dem jetzt auch noch Felix Geßner (Entzündung im Fuß), Paul Gbur (gestauchte Wurfhand) und Justin Brand (Adduktorenprobleme) auszufallen drohen.

„So etwas habe ich überhaupt noch nicht erlebt“, sagt Jaissle, der dennoch versucht, seine Spieler zu motivieren. Dies ist vor allem deshalb nötig, weil Bad Blankenburg als Tabellenzehnter in der Tabelle nur zwei Plätze besser da steht als die Baunataler, die zwar mit wenig Chancen nach Thüringen reisen, sich aber keinesfalls in ihr Schicksal ergeben wollen. Nach der knappen Hinspiel-Niederlage mit nur einem Tor Unterschied sei eigentlich eine Revanche fällig, meint Jaissle, der immerhin auf seine drei Torhüter um den zuletzt stark aufspielenden Constantin Paar sowie den Tor-Garanten Niklas Plümacher im rechten Rückraum zurückgreifen kann.

Obwohl die Baunataler mit dem Rücken zur Wand stehen, hätte man in den vergangenen Tagen die hohe Fehlwurf-Quote vom Spiel gegen Nieder-Roden thematisiert und nach Lösungen gesucht. „Im Moment rechnet keiner mit uns. Das ist vielleicht unsere Chance“, hofft Jaissle. (sol)

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