Handball-Drittligist Eintracht Baunatal unterliegt in Gelnhausen 19:27

„Ein rabenschwarzer Tag“

Der beste Baunataler: Felix Geßner. Foto: Koch

Gelnhausen. Mirko Jaissle, der Trainer des Handball-Drittligisten Eintracht Baunatal, redet nicht um den heißen Brei herum. „Wir hatten einen rabenschwarzen Tag“, sagt Jaissle und spricht über die 19:27 (10:13)-Niederlage seiner Mannschaft beim TV Gelnhausen.

Die klare Aussage ehrt den Trainer, der auch nach Ausreden hätte suchen können. Richtig ist, dass Spielmacher Dennis Weinrich wegen einer Knieverletzung gar nicht auflaufen konnte, während Phil Räbiger wegen einer Wurfarm-Verletzung nur bedingt spielfähig war. So war es für den siebenfachen Torschützen Felix Geßner nicht schwer, aus einer insgesamt schwachen Mannschaft herauszuragen. Allerdings erzielte Geßner seine Treffer fast alle nach Tempogegenstößen, denn der Baunataler Positionsangriff ließ zu wünschen übrig. Nur 19 Tore sprechen eine deutliche Sprache.

War der Halbzeitstand von 10:13 noch halbwegs erträglich, so war schon nach wenigen Minuten der zweiten Halbzeit die Entscheidung gegen die Eintracht gefallen. Das hatte Jaissle auch gestern noch nicht restlos verdaut, sodass er seiner Mannschaft das bisher schlechteste Saisonspiel bescheinigte.

Natürlich weiß auch der Baunataler Trainer, dass Gelnhausen nicht zu den Übermannschaften der Liga zählt, sondern ebenso wie die Eintracht gegen den Abstieg kämpft. Nun bleibt den Spielern nichts anderes übrig als aus den Fehlern zu lernen und zu beten, dass die Verletzungen von Räbiger und Weinrich weniger schlimm sind als befürchtet. (geb)

Eintracht Baunatal: Horn, Paar - Wunderlich 1, Gbur 3, Hujer, Schuldes 1, Schade 2/2, Botte 1, Schütz 1, Käse, Räbiger 1, Plümacher 1, Geßner 7, Brand 1

Schiedsrichter: Hannes/Hannes (Reichshof/bei Gummersbach) - Zuschauer: 600

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