Baunataler Drittliga-Handballer setzen beim TSV Rödelsee auch auf jungen Plümacher

„Ein wichtiger Baustein“

Kann im rechten Rückraum für Druck sorgen: Baunatals Niklas Plümacher (vorn, hier gegen Groß-Bieberau/Modaus Benedikt Seeger). Foto: Schachtschneider

Baunatal. Das A und O im Spiel vieler Handball-Mannschaften ist eine funktionierende Abwehr. Da bildet der Männer-Drittligist GSV Eintracht Baunatal keine Ausnahme. Einer, der sich zu einem wichtigen Bestandteil der Großenritter Innenverteidigung entwickelt hat, hat in dieser Woche seinen Vertrag bei der Eintracht vorzeitig um ein weiteres verlängert: Niklas Plümacher. „Ich komme aus der Baunataler Jugend, fühle mich hier wohl und will langfristig 3. Liga spielen“, sagt der 21-Jährige. Mit einem weiteren Sieg am Samstag ab 19.30 Uhr in Kitzingen beim Vorletzten TSV Rödelsee können er und seine Kollegen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Rödelsee scheint sich zwar mit dem bevorstehenden Abstieg abgefunden zu haben, gerade darin steckt aber auch die Gefahr: Der Gastgeber kann befreit aufspielen. „Wir müssen hellwach sein“, fordert Plümacher von den Seinen. Trainer Mirko Jaissle fügt hinzu: „Wir werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Der TSV hat bereits einen Umbruch eingeleitet und gab in der Winterpause unter anderen die Rückraumschützen Marko Sokicic und den Ex-Großwallstädter Profi Bostjan Hribar ab. Für Hribar wirbelt nun allerdings der gelernte Kreisläufer Dennis Orf im rechten Rückraum.

Da müssen Plümacher und sein erfahrener Mitstreiter Phil Räbiger im Mittelblock stets auf der Hut sein. „Niklas ist ein wichtiger Baustein in der Abwehr“, lobt Jaissle die Entwicklung des Nachwuchsmanns. Der 21-Jährige guckt sich einiges von Räbiger ab: „Es hat schon zu Beginn der Runde, bis zu Phils Verletzungspause, gut geklappt. Dabei bin ich von uns beiden eher der aggressive Part.“ Sein Kollege sorgt eher für Stabilität. Im Angriff kann der 1,99 m große Plümacher den 30-jährigen Paul Gbur entlasten.

Die Baunataler müssen in Kitzingen auf den langzeitverletzten Dennis Weinrich sowie seit dieser Woche auf Felix Geßner (Fuß-OP) verzichten. Unsicher ist der Einsatz des angeschlagenen Finn Wunderlich. Jaissle erwägt, mit drei Torhütern an den Main zu reisen.

Von Björn Mahr

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