3. Liga: Baunataler Handballer haben in Dresden beim 24:34 in den letzten Minuten nichts mehr zu bestellen

Eintracht in Schlussphase machtlos

Zurück im Team: Der Baunataler Paul Gbur. Archivfoto: Fischer

Dresden. Deutlich mit 24:34 (10:13) unterlagen die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal beim HC Elbflorenz Dresden. Einige positive Aspekte gab es dabei aber auch für die Gäste.

Die Eintracht fand gut in die Partie, war in der ersten Viertelstunde klar besser und führte 6:2. „Da haben wir im Angriff lange auf unsere Chance gewartet und sie dann sicher verwertet“, erklärte GSV-Trainer Mirko Jaissle. Danach verlor seine Mannschaft etwas den Faden und schloss überhastet ab, ließ sich aber nicht gänzlich abschütteln.

In der 48. Minute lagen die Gäste nur 20:23 hinten, mussten die unter Profibedingungen trainierenden Dresdner dann aber doch wegziehen lassen. Jaissle wählte sodann eine offensivere Abwehrvariante, aber seine Mannschaft fand nicht mehr zurück ins Spiel und ließ die erforderliche Konzentration vermissen. Der HC Elbflorenz hingegen erlaubte sich keine Nachlässigkeiten mehr und spulte sein Pensum souverän herunter.

„Die Niederlage ist verdient. Aber das Ergebnis spiegelt den Verlauf nicht wider. Gemessen an unseren Möglichkeiten haben wir uns 40 Minuten lang gut verkauft“, betonte Jaissle und fügte angesichts der schwachen letzten Minuten der Eintracht hinzu: „Allerdings darf man sich am Schluss nicht so aus der Halle schießen lassen. Darüber ist zu reden.“ Immerhin: Paul Gbur feierte nach langer Verletzungspause einen zufriedenstellenden Einstand.

Dresden: Ruud Tovas, Meinl - Bastian 1, Hartmann 3, Jurgeleit 3, Böse 6, Lindt 4, Desler 1, Göde 2, De Santis, Blasczyk, Kretschmer 6, Gress 5, Quade 3 Baunatal: Paar, Horn (n.e.) - Wunderlich 1, Gbur 3, Schuldes, Schade 4/3, Schütz 2, Käse, Räbiger 5, Plümacher, Geßner 8/1, Brand 1 SR: Mischinger/Näther (Großgrimma) - Z: 250 Siebenmeter: 0 – 5/4 Strafminuten: 8 – 2

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