3. Handball-Liga: Der Northeimer HC tritt heute ab 19.30 Uhr in Hannover an

Gut erholt ins Landesderby

Leistungsträger: Der Northeimer HC mit Paul-Marten Seekamp wird heute in Hannover von zahlreichen Fans unterstützt. Archivfoto: zhp

Northeim. Zum Niedersachsen-Derby treten die Drittliga-Handballer des Northeimer HC am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr beim HSV Hannover an. Mit dem Schwung aus dem jüngsten 34:18-Heimsieg über Groß-Umstadt hofft die Mannschaft von Trainer Carsten Barnkothe auf ihren ersten Auswärtssieg der Saison.

Und die Chancen dafür scheinen nicht schlecht. Hannover befindet sich nicht gerade in bester Verfassung. Die beiden jüngsten Heimspiele gegen Kirchzell und Bad Blankenburg hat man mit 26:33 und 25:26 verloren. „Bei uns geht es momentan auf und ab. Wir sind sportliche Wellenreiter“, witzelt HSV-Trainer Stephan Lux, in dessen Reihen mit Jannes Pille ein alter Bekannter aus Oberligazeiten steht. Der Student spielte zuvor beim VfL Hameln. Mit bereits 17 Zeitstrafen rangiert Pille allerdings aktuell auf Platz zwei dieser Negativ-Rangliste der 3. Liga. Ein Auge werden die Northeimer auch auf Hannovers Sebastian Czok werfen müssen. Der Rückraumspieler hat in dieser Saison schon 77 Treffer erzielt und ist damit Achter der Torschützenliste.

Auch wenn sich der HSV Hannover zurzeit in einem Wellental zu befinden scheint, übertrieben optimistisch darf auf NHC-Seite niemand sein. Trainer Barnkothe mahnt zu vollem Einsatz. „Hannover wird vor eigenem Publikum sicher keine dritte Pleite in Folge kassieren wollen und wird alles dran setzen, um gegen uns zu gewinnen.“

Doch auch der NHC ist hungrig. Die Northeimer gehen allerdings mit einem geschwächten Kader in die Partie. Tim Gerstmann, Jan-Niklas Falkenhain, Paul-Marten Seekamp und Maurice Wilke sind angeschlagen, wollen aber auflaufen. Die kräftezehrende Hinserie hat im kleinen Aufgebot Wirkung gezeigt. Alle freuen sich auf die fünfwöchige Winterpause, die nach dem letzten Heimspiel am nächsten Samstag gegen Pirna beginnt. Ungewiss war zuletzt noch, ob Kai Kühn nach seiner roten Karte mit Bericht aus dem Spiel gegen Groß Umstadt in Hannover dabei sein kann. Normalerweise folgt nach dieser Form der Bestrafung regelmäßig eine Sperre.

Angesichts der Spuren im Kader hatte Barnkothe für die angezählten Spieler jüngst nur regeneratives Training angesetzt und die Abschlusseinheit auf Donnerstag vorgezogen, um den Jungs noch einen Erholungstag vor der Partie zu gönnen. (zhp)

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