3. Handball-Liga: Der NHC gastiert am Samstag ab 19.30 Uhr bei der HSG Rodgau Nieder-Roden

Ganz dicker Brocken für Northeim

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Zuhause läuft’s! Vier Siege feierte der NHC mit Christian Stöpler zuletzt am Stück in der Schuhwallhalle. Auswärts gab es dagegen nur Niederlagen. Jetzt geht es nach Südhessen.

Northeim. Nach dem starken Heimsieg gegen Bad Neustadt vom vergangenen Sonntag haben die Northeimer Drittliga-Handballer eigentlich allen Grund, optimistisch in die nächsten Spiele zu gehen. Doch unglücklicherweise heißt der Kontrahent und Gastgeber am Samstag ab 19.30 Uhr HSG Rodgau Nieder-Roden. Ein ganz dicker Brocken für den NHC.

Rodgau Nieder-Roden rangiert auf Platz drei, ist seit fünf Spielen unbesiegt und hat in der bisherigen Saison vor heimischer Kulisse noch keine Niederlage hinnehmen müssen (acht Siege, zwei Remis). „Das wird ganz, ganz schwer für uns“, beurteilt dann auch Northeims Coach Carsten Barnkothe die Ausgangssituation für seine Jungs.

Beim Hinspiel in der Schuhwallhalle machte es der NHC den Südhessen aber nicht leicht. Letztlich nahm die HSG beim 29:26 zwar die Punkte mit auf die Heimreise, doch Northeim hielt lange dagegen.

Über die Favoritenrolle muss man also nicht lange diskutieren. Die Gastgeber sind nach 17 von 30 Spielen mittendrin im Aufstiegsrennen. Tabellenführer Magdeburg II darf nicht aufsteigen. Dann folgt der HC Elbflorenz (26:6 Punkte), auf den Rodgau Nieder-Roden nur einen knappen Rückstand hat (26:8).

„Wir fahren natürlich nicht dorthin, um die Punkte kampflos abzuliefern. Aber die HSG ist sicher keine Mannschaft, gegen die wir die Punkte für den Klassenerhalt unbedingt holen müssen“, sagt Barnkothe. „Aber wer weiß: Vielleicht gelingt uns ja auch auswärts mal ein Husarenstück.“ Zur Erinnerung: In fremden Hallen ist Northeim in dieser Serie bisher komplett leer ausgegangen.

Effler ist angeschlagen

Ein wenig schonen möchte der Übungsleiter seine „Lebensversicherung“ Kai Effler, der in Durchgang eins gegen Bad Neustadt der NHC-Turm in der Brandung war und seine Mannschaft im Spiel hielt. „Kai hat eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen. Den werde ich wohl nur einsetzen, falls es wirklich danach aussieht, dass wir etwas Zählbares ernten könnten“, lässt sich Barnkothe ein wenig in die Karten schauen. Sonst möchte er gegen den hohen Favoriten ein bisschen ausprobieren. „Unsere nächsten Gegner spielen ähnlich wie Rodgau. Da können wir schon mal ein bisschen üben.“ (mwa)

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