3. Handball-Liga: Northeim tritt am Freitagabend im Kampf um Platz 14 zum Schlüsselspiel in Köthen an

Für den NHC geht’s um die Wurst

Die Freude muss raus! Mit der letzten Aktion sicherte Christian Stöpler (links) gegen Bad Blankenburg zuletzt das Remis. Jan-Niklas Falkenhain freut sich mit ihn. Nun geht’s nach Köthen. Archivfoto: zhp

Northeim. Schlüsselspiel im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga der Männer: Der Northeimer HC tritt am Freitag ab 20 Uhr bei der HG Köthen an. Für beide Mannschaften geht es um den drittletzten Platz. Der Sieger verbessert seine Chancen auf die Teilnahme an einer eventuell stattfindenden Relegation deutlich. Entsprechend groß ist der Druck.

Die Mannschaften trennt nur ein Zähler. Die HG Köthen hat 12:38 Punkte auf dem Konto, der NHC 11:37, hat aber auch eine Partie weniger absolviert. Das Hinspiel haben die Northeimer mit 37:21 gewonnen. Das war Mitte November und der erste Sieg des NHC in der 3. Liga.

Ist Falkenhain fit?

Doch inzwischen sind die Gastgeber aus Sachsen-Anhalt längst besser in Tritt gekommen. Zu Hause haben sie vor 14 Tagen erst den Tabellenzweiten HC Elbflorenz mit 35:33 geschlagen und zwei Wochen zuvor mit Rodgau Nieder-Roden auch den Tabellendritten mit 29:27 niedergerungen. Daheim läuft’s derzeit bei den Köthenern.

Doch das beeindruckt die Northeimer wenig. Sie wollen beide Punkte mitnehmen. Personell kämpfen die Gäste allerdings nach wie vor mit Problemen. So fehlen nicht nur die Dauerverletzten Kai Effler und Leon Schnitt, sondern es steht auch ein großes Fragezeichen hinter Jan-Niklas Falkenhain. Er war beim jüngsten 33:33 gegen den HSV Bad Blankenburg mit zehn Treffern erfolgreichster Torschütze Northeims, hat in dieser Woche aber wieder Schmerzen in seinem lädierten Fuß gehabt. „Hoffentlich haben wir ihn nicht zu früh wieder eingesetzt“, bangt Trainer Carsten Barnkothe.

Wie Northeim taktisch gegen Köthen vorgehen wird, ist noch offen. „Das werde ich erst entscheiden, wenn ich weiß, wer definitiv spielen kann“, kündigt Barnkothe an. Beim deutlichen Hinspielsieg hatte der NHC viel Erfolg mit einer 4:2-Deckungsformation. In den vergangenen Heimspielen favorisierte er dagegen meist ein 5:1 mit Tim Gerstmann auf der vorgezogenen Position.

Köthens Trainer Steffen Fischer bezeichnet die Begegnung als Schicksalsspiel. „Das wird purer Abstiegskampf, der nichts mit dem schönsten Handball der Welt zu tun haben wird. Da geht es ums Überleben in unserer jetzigen Spielklasse“, kündigte er auf der Internetseite des Vereins an. (zhp)

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