Mit Geßner zum GSV-Coup

Handball-Drittligist Eintracht Baunatal triumphiert 26:23 in Bad Blankenburg

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Ein Garant für den Sieg der Eintracht: Linksaußen Felix Geßner war mit acht Treffern bester Torschütze der Baunataler in Bad Blankenburg. 

Bad Blankenburg. „Wir sind überglücklich, das war eine ganz starke Vorstellung der Jungs“, sagte Mirko Jaissle. Der Trainer der Baunataler Drittliga-Handballer hat mit seinem Team 26:23 (12:6) in Bad Blankenburg gewonnen und damit einen echten Coup gelandet. Die Großenritter holten nicht nur zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sie gewannen auch nach Hin- und Rückspiel den direkten Vergleich gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf.

In einer insgesamt torarmen ersten Halbzeit boten die Gäste eine überragende Abwehrarbeit. Nach 14 Minuten standen drei (6:3), nach 24 Minuten nur sechs Gegentreffer (9:6) zu Buche. Und bis zur Pause wurden es auch nicht mehr. „Das war bereits die halbe Miete. Mit einer 12:6-Führung konnten wir relativ komfortabel in die zweite Halbzeit gehen“, sagte Jaissle.

Und dort bauten die Baunataler zunächst ihren Vorsprung aus. Der starke Felix Geßner, der wie auch Paul Gbur nicht trainieren konnte und von der medizinischen Abteilung fit gemacht werden musste, traf dreimal in Folge zum 13:7, 14:7 und 15:7. Insgesamt war Geßner achtmal erfolgreich. „Vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe haben ihre Chance genutzt. Finn Wunderlich hat am Freitagabend zum ersten Mal wieder trainiert und bot im linken Rückraum eine gute Leistung“, erklärte Jaissle, der auch Finn Hujer für seine Übersicht auf der Mittelposition lobte. Über 16:9 (40.), 21:14 (48.) und 24:17 (54.) hielt die Eintracht einen Vorsprung von sieben Treffern.

Fünf Minuten vor Schluss waren die Baunataler dann froh, von einem großen Polster zehren zu können. Vier Tore am Stück brachten die Gastgeber noch einmal von 19:26 auf 23:26 heran – mehr war aber nicht drin. „Gestützt auf einen starken Constantin Paar im Tor hat das Team eine überragende taktische Leistung geboten. Erschöpft und zufrieden werden wir nun die Heimreise antreten“, sagte Trainer Mirko Jaissle nach der Partie. Und weiter: „Das Heimspiel gegen Groß-Bieberau wird wieder eine ganz andere Nummer. Aber damit beschäftigen wir uns erst im Laufe der Woche.“ (tor)

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