Handball: Handball-Drittligist Eintracht Baunatal empfängt Bad Neustadt – Linksaußen vor Fuß-Operation

Geßner will nochmal angreifen

Vor längerer Pause: Felix Geßner. Foto: Koch

baunatal. Es wird wohl sein letzter Auftritt in dieser Saison. Felix Geßner will in der dritten Handball-Liga am Samstag mit dem GSV Eintracht Baunatal noch einmal angreifen. Gegner ist ab 19 Uhr in der heimischen Rundsporthalle der HSC Bad Neustadt.

In der kommenden Woche beginnt dann erstmal eine längere Auszeit für den 25-jährigen Linksaußen, der gerade vor einer Woche seinen Vertrag in Baunatal um ein weiteres Jahr verlängert hat.

„Die Schmerzen im linken Fuß sind einfach zu groß. Trainieren kann ich nicht mehr und spielen nur noch mit Schmerzmitteln“, sagt Geßner, der bereits seit Längerem an den negativen Auswirkungen einer verkürzten Sehne im Zeh leidet. In der kommenden Woche ist nun die Operation geplant. „Spätestens in der kommenden Saison will ich dann wieder angreifen“, sagt Geßner, der das natürlich am liebsten in der dritten Liga tun würde. „Im Moment stehen wir drei Punkte vor einem Abstiegsplatz“, mahnt der Konstruktionsmechaniker.

Gegen Bad Neustadt hat Geßner daher drei Punkte genauso auf der Wunschliste wie sein Trainer. „Von Dennis Weinrich abgesehen sind wir zum zweiten Mal in dieser Saison vollzählig. Zudem ist unsere Abwehr stabil, und das wird auch notwendig sein, um einen effektiven Angriff aufzubauen“, sagt Jaissle.

Das wird gegen Bad Neustadt auch nötig sein, denn das Hinspiel ging mit einem Tor Unterschied verloren. Das soll in heimischer Halle nicht noch einmal passieren, „aber wenn wir mit unserer ersten Welle zum Erfolg kommen, sollte ein Sieg möglich sein“, sagt Felix Geßner, der sich vor allem noch an einige der größer gewachsenen Gäste aus Bad Neustadt erinnern kann: „Die brauchen etwas mehr Zeit, um sich in der Abwehr wieder zu sortieren. Da können wir auch mit unserer zweiten Welle durchaus zum Erfolg kommen.“

Derweil warnt Mirko Jaissle vor den quirligen Bad Neustädter Rückraumspielern, ist aber optimistisch: „Frederik Drönner hat zuletzt seinen Job mit Niklas Plümacher in der Flügelzange sehr gut gemacht. Wir mussten in der Vergangenheit viel improvisieren und profitieren jetzt davon.“ (sol)

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