3. Handball-Bundesliga: Der NHC hat’s geschafft!

Northeim feiert gegen Köthen den ersten Saisonsieg

Pure Freude: Die NHC-Torhüter Marcel Armgart (links) und Sönke Pförtner liegen sich nach dem ersten Saisonsieg in den Armen. Fotos: zhp

Northeim. Es geht doch! Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC haben am Sonntag im elften Versuch den ersten Saisonsieg eingefahren. Das Duell der Aufsteiger gewannen die NHC-Männer mehr als deutlich mit 37:21 (18:13) gegen die HG Köthen. Dank des um einen Treffer besseren Torverhältnisses stehen sie jetzt auf dem vorletzten Tabellenplatz, vor Lok Pirna.

So viel Jubel, wie nach dem den ersten Saisonsieg, hat die Schuhwallhalle schon lange nicht mehr erlebt. Von den rund 500 Fans gab es stehende Ovationen. Die Northeimer Spieler und die Offiziellen fielen sich in die Arme und Trainer Carsten Barnkothe schaute erstmals nach einem Drittligaspiel richtig entspannt in die Runde. „Wir hatten uns sehr gut auf Köthen eingestellt. Die Mannschaft hat begeisternd gedeckt und ist genauso stark die Gegenstöße gelaufen“, lobte Barnkothe. Sein Fazit: „Zu Hause sind wir in der 3. Liga angekommen.“ Sein Kollege auf der Köthener Seite, Steffen Fischer, gratulierte: „Wer mit 16 Toren Differenz gewinnt, der hat das auch verdient.“

Foul! Nach dieser Attacke gegen Paul-Marten Seekamp flog Köthens Martin Lux mit der roten Karte vom Feld.

Dem doppelten Punktgewinn ging aber auch ein wenig Zittern voraus. Zwar führten die Northeimer zur Pause bereits 18:13, doch damit war die Partie längst noch nicht im Sack. Barnkothe warnte seine Mannschaft in der Kabine: „Wir haben noch nicht gewonnen. Wir müssen mit dem gleichen Tempo weitermachen wie bisher.“

Die Spieler beherzigten diese Aufforderung und spielten die Gäste in der Folge an die Wand. Nach der ersten Zehn-Tore-Führung durch Kai Effler zum 24:14 war die Partie dann auch praktisch unter Dach und Fach. Und der Sieg war mit 37:21 auch in der Höhe absolut verdient.

Köthen kassierte zwei rote Karten. Die erste gab es nach einem Schlag von Martin Lux an den Kopf von Northeims Paul-Marten Seekamp (12.), die zweite folgte nach einem Sprung von Köthens Torhüter Sebastian Loske mit gestrecktem Bein auf Northeims Jan-Niklas Falkenhain.

NHC: Armgart, Pförtner - Fleischmann, Meyer 2, Schnitt 2, Lange 5, Seekamp 8, K. Kühn, Effler 8, Gerstmann 1, Falkenhain 8/3, Stöpler 3/1, Henniges. (zhp)

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