Baunataler Drittliga-Handballer vor wichtigem Spiel in Gelnhausen – kein Wiedersehen mit Botzenhardt

Jaissle und die Sache mit Eidam

Fehlt gegen Baunatal: Ex-Gensunger Frank Eidam. Foto: Fischer

Baunatal/Gelnhausen. Ganz recht ist es Eintracht-Trainer Mirko Jaissle nicht, schon wieder auf das Wiedersehen mit einem alten Gensunger Weggefährten angesprochen zu werden. Denn: Nachdem er vor dem Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Dresden seine Vorfreude auf das Aufeinandertreffen mit Torwart Timo Meinl formuliert hatte, setzte es für Handball-Drittligist Eintracht Baunatal danach eine 24:34-Packung an der Elbe. Und ein derartiges Resultat will er mit den VW-Städtern im Gastspiel am Samstag ab 19.30 Uhr beim TV Gelnhausen tunlichst vermeiden.

DAS WIEDERSEHEN

Allerdings wird Jaissle den früheren Gensunger Regisseur Frank Eidam nur abseits des Parketts zu sehen bekommen. Das liegt daran, dass sich Eidam im Oktober während einer Übungseinheit den Daumen brach: vier Wochen Gips. Sein Einsatz ist genauso wenig möglich wie der des ehemaligen Baunatalers Philipp Botzenhardt, dem trotz überstandenen Kreuzbandrisses erneut das Knie zu schaffen macht.

DER SCHWERPUNKT

So kann der Trainer der Großenritter das Hauptaugenmerk auf das eigene Team legen. Also auf die Probleme, die der mehrwöchige Ausfall von Mittelmann Dennis Weinrich mit sich bringt. Jetzt ist der junge Justin Brand gefordert. „Justin hat das bislang schon gut gemacht“, betont Jaissle, „aber auch Phil Räbiger und Paul Gbur müssen das Spiel von den Halbpositionen mitgestalten.“

Umso mehr, weil traditionell in der Halle in Gelnhausen eine heiße Stimmung herrscht: 600 bis 800 Fans kommen regelmäßig zu den Auftritten des TVG. Da sind die erfahreneren Kräfte der Eintracht gefragt. Doch auch der 21-jährige Niklas Plümacher wird Bewährungschancen bekommen.

DIE ROLLENVERTEILUNG

In der Tabelle rangieren die Nordhessen aktuell mit 6:12 Zählern knapp vor den Barbarossastädtern, die nur bei einem Sieg am GSV vorbeiziehen könnten. „Wir dürfen nicht so auftreten wie in der letzten Viertelstunde in Dresden. Es ist ein Vier-Punkte-Spiel“, weiß Jaissle. Das ist auch den Hausherren bewusst. „Gegen einen direkten Konkurrenten wie Baunatal ist ein Sieg absolute Pflicht“, betont Eidam, der von der Tribüne aus seinen Kameraden zumindest einen Daumen drücken kann. Anschließend wird er sich mit einem alten Bekannten austauschen: Mirko Jaissle.

DAS LOB

Zumindest ein, zwei Sätze verliert der einstige Linksaußen der HSG Gensungen/Felsberg dann doch über Eidam: „Ich habe nur gute Erinnerungen an Frank. Er führte schon früher mit viel Übersicht Regie.“

Von Björn Mahr

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