Baunataler Handballer empfangen Auerbach – Gegner zieht sich aus 3. Liga zurück

Klassenerhalt rückt näher

So soll es wieder sein: Die Baunataler Paul Gbur (von links), Finn Hujer, Daniel Botte und Maximilian Schütz bedanken sich nach dem Spiel gegen Großwallstadt für die Unterstützung der Zuschauer. Foto: Schachtschneider

baunatal. Von der guten Nachricht will der Baunataler Trainer Mirko Jaissle im Moment noch nichts wissen. Wie in diesen Tagen bekannt wurde, wird der achtplatzierte SV Auerbach in der kommenden Saison nicht in der 3. Handball-Liga Ost antreten. „Wegen zu vieler Abgänge von Spielern oder fehlender Zusagen für die neue Saison sind unsere Möglichkeiten, eine wettbewerbsfähige Mannschaft für die weitere Teilnahme am Spielbetrieb der 3. Liga zu stellen nicht mehr gegeben“, sagt der Verantwortliche des SV Auerbach, Winfried Schnödt, vor dem Gastspiel in der Baunataler Rundsporthalle (Samstag, 19 Uhr).

Weil die drei Mannschaften am Tabellenende – im Moment Gelnhausen, Rödelsee und Halle – bisher auf den direkten Abstiegsplätzen standen, war auch vor der Auerbacher Entscheidung die Baunataler Situation alles andere als aussichtslos, da die VW-Städter im Moment 13. – also Viertletzter – sind.

„Im Moment denke ich nicht daran, dass Auerbach freiwillig die Rolle des dritten Absteigers übernimmt. Wir haben noch drei Spiele bis zum Saisonende, und unser Minimalziel bleibt der 13. Platz. Damit hätten wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft“, sagt Jaissle, der beim Spiel am Samstag voraussichtlich auf Max Schütz (Muskelfaserriss) und Justin Brand (Adduktorenprobleme) verzichten wird.

Nachdem die Baunataler bereits das Hinspiel mit 31:28 für sich entscheiden konnten, appelliert Jaissle vor allem an die Konzentrationsfähigkeit seiner Spieler: „Wenn wir in der Abwehr wachsam bleiben und ihren Scharfschützen Andreas Wolf im Auge behalten, sollten wir das Spiel erneut beherrschen.“

Wenn das alles nichts wird und auch die letzten Spiele gegen Groß Umstadt und Leipzig nicht die gewünschten Erfolge bringen, bleibt laut Jaissle immer noch ausreichend Zeit, sich mit einem Abstiegsturnier auseinanderzusetzen.

Dieses wird voraussichtlich am 7. und 8. Mai – also unmittelbar nach Saisonende stattfinden. Dort soll dann unter den 14. der dritten Ligen Ost, West, Nord und Süd der frei werdende Platz ausgespielt werden.

„Der Austragungsort ist noch unklar, aber wir haben uns für die Relegation natürlich aus Sicherheitsgründen angemeldet“, sagt Ralf Horstmann. „Allerdings hoffe ich auf vier Punkte aus den letzten drei Spielen – dann bleiben wir aus eigener Kraft in der 3. Liga“, so der der frühere Eintracht-Trainer.

Von Martin Scholz

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