Handball: Spannende Abstiegs-Szenarien

3. Liga: Es wird fleißig spekuliert

Northeim. Die schwachen Hoffnungen der Drittliga-Handballer des Northeimer HC, über eine Relegation der Drittletzten aus den vier Staffeln doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, haben sich vermutlich zerschlagen.

Nach Pressemeldungen hat der HSV Hannover seine Finanzierungslücke für die neue Serie geschlossen und wird damit in der 3. Liga bleiben. Die Liga-Verantwortlichen hatten für den Fall des HSV-Rückzuges eine Relegation angedacht.

Allerdings gibt es laut NHC- Trainer Carsten Barnkothe darüber hinaus noch weitere Unwägbarkeiten, die unter Umständen Dinge möglich machen, an die zurzeit noch niemand denkt. Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie viele Vereine aus der 2. Liga in die 3. Ligen zurückkehren. So erwägt der wirtschaftlich angeschlagene Zweitligist GSV Eintracht Baunatal für einen Neuaufbau gerüchteweise sogar den Umweg über die Oberliga, statt nur in die 3. Liga abzusteigen. Offen ist auch, wie sich eine in der Diskussion befindliche Fusion der beiden Drittligisten HC Elbflorenz (Zweiter) und Lok Pirna (Letzter) auswirkt, sollte es dazu kommen. Genauso ungeklärt ist, wie viele der aufstiegsberechtigten Oberligisten den Start in der 3. Liga wagen werden. Möglich ist nach den Worten von Staffelleiter Michael Kulus, sogar folgendes Szenario: Sollte neben den vorgesehenen Absteigern aus der 2. Bundesliga ein weiterer (wirtschaftlicher) Absteiger hinzukommen und alle Oberligisten melden, wird gar unter den Tabellen-13. der vier Drittliga-Staffeln ein weiterer Absteiger ermittelt.

Jetzt warten alle gespannt, wer bis zum 15. April für welche Liga meldet. Bis dahin wird weiter spekuliert. (zhp)

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