In der 3. Handball-Liga muss Eintracht Baunatal am Sonntag in Großwallstadt antreten

„Müssen uns durchbeißen“

Mirko Jaissle

baunatal. Die Ansage ist klar: „Wir müssen ab jetzt mühselig unsere Punkte sammeln, um am Ende der Saison Viertletzter zu werden“, sagt Mirko Jaissle. Der Trainer des abstiegsbedrohten Handball-Drittligisten Eintracht Baunatal muss mit seiner Mannschaft am Sonntag (17 Uhr) beim Traditionsklub TV Großwallstadt antreten und wird dort unter anderen auf den früheren Wetzlarer Bundesliga-Profi Jens Tiedtke treffen, der inzwischen seine Karriere bei seinem alten Heimatverein ausklingen lässt.

„Wir sind gewarnt“, sagt Jaissle über den Abwehrstrategen Tiedtke und dessen Mannschaftskollegen, die im Moment allerdings auch nur auf Platz zwölf der Tabelle stehen.

Die Baunataler selbst müssen sich auch deshalb auf einen harten Kampf um die Punkte gefasst machen, weil Dennis Weinrich mit Knieproblemen weiter ausfällt und auch Phil Räbiger noch leicht angeschlagen ist. Sein Einsatz sei aber im Bereich des Möglichen. Aus beruflichen Gründen nicht trainieren konnte zudem Daniel Botte.

„Wir müssen uns durchbeißen und haben deshalb unter der Woche an unserem Positionsangriff gearbeitet“, sagt Jaissle. Man habe einiges ausprobiert und hoffe aus der Partie gegen Gelnhausen am vergangenen Wochenende gelernt zu haben, meint Jaissle. „Das war einfach der absolute Tiefpunkt, aber ich habe meinen Spielern gesagt, dass ich lieber ein richtig schlechtes Spiel hinnehme, als mehrere unterdurchschnittliche, die am Ende auch verlorengehen“, sagt Jaissle weiter.

Erstmal müssen die Baunataler allerdings auf schnelles Umschaltspiel setzen. Dabei will Mirko Jaissle auch wieder Max Schütz und Niklas Plümacher eine Chance geben, die sich zuletzt ordentlich entwickelt hätten. Die Hoffnungen des Trainers ruhen natürlich trotzdem auch auf Phil Räbiger: „Wenn Phil gefährlich wird, bieten sich für uns mehr Räume, die wir dann nur noch nutzen müssen.“ (sol) Foto: Koch

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