3. Handball-Liga: Sonntag in Gruß-Umstadt fehlt auch noch Paul-Marten Seekamp

NHC: Der nächste Ausfall

Hohe Bürde: Nach dem Ausfall von Paul-Marten Seekamp wird beim TV Groß-Umstadt auf Jannes Meyer (am Ball) viel Arbeit zu kommen. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC wollen in ihrem vorletzten Auswärtsspiel dieser Saison (Sonntag, 17 Uhr, beim TV Groß-Umstadt) ihren Sieg aus dem Hinspiel gegen diesen Gegner wiederholen. Damit würde sich das Team auch die theoretische Möglichkeit auf den 14. Platz offen halten, den man belegen muss, um die geplante Relegationsrunde (und damit eventuell auch noch den Klassenerhalt) zu erreichen.

Allerdings werden sich die Northeimer bei ihrem Gastspiel beim Tabellen-13. in Südhessen auf einen heißen Ritt gefasst machen müssen. „Groß-Umstadt braucht für den sicheren Klassenerhalt noch einen Punkt. Den werden sie versuchen, gegen uns zu holen“, sagt NHC-Trainer Carsten Barnkothe.

Northeimer Notkader

Die Northeimer werden mit einem Notkader gen Süden fahren müssen. Nach Kreisläufer Leon Schnitt sowie Kai Effler und Jan-Niklas Falkenhain fällt mit Paul-Marten Seekamp nun auch noch ein dritter etatmäßiger Rückraumstratege verletzt aus. Er hat sich möglicherweise eine Schultersehne aus dem Muskel herausgerissen. Aufklärung muss eine genauere Untersuchung bringen.

Damit fällt die Last der Arbeit im Rückraum auf die verbliebenen Akteure wie Tim Gerstmann, Maurice Wilke, Jannes Meyer oder Söhnke Henniges. Doch auch hinter Maurice Wilke steht noch ein kleines Fragezeichen. Der Polizeistudent muss am Wochenende einen Einsatz absolvieren. Die Frage ist, ob dieser rechtzeitig beendet ist. Anderenfalls wird es richtig eng. Barnkothe wird deshalb voraussichtlich ein oder zwei Spieler aus der 2. Mannschaft mitnehmen, die an diesem Wochenende passenderweise spielfrei ist.

Kai Kühn wird in die Begegnung am Sonntag sicherlich mit einer Extraportion Motivation gehen. Der Mittelblocker hatte sich beim 34:28-Sieg des NHC im Hinspiel eine rote Karte mit Bericht eingefangen und wurde daraufhin erst einmal für die nachfolgenden Spiele gesperrt.

Dass die Groß-Umstädter nicht zu unterschätzen sind, belegt ein Blick auf den vergangenen Spieltag. Da erkämpften sie sich beim Tabellensiebten in Hannover ein 23:23-Unentschieden. „Das Ergebnis zeigt, dass die Abwehrreihe Groß-Umstadts sehr gut gearbeitet haben muss“, sagt Barnkothe.

Positiv könnte sich für Northeim auswirken, dass der TV keinen Spieler im Kader hat, der überragende Fähigkeiten als Spielgestalter besitzt. Trainer Tim Beckmann setzt deshalb eher auf Teamarbeit und großen Einsatzwillen.

Nach dem Duell in Groß Umstadt empfängt der NHC am 2. Mai den HSV Hannover zum letzten Heimspiel, ehe in Pirna am 9. Mai die erste Drittliga-Saison der Northeimer beendet wird. (zhp)

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