3. Handball-Liga: Northeim will gegen Bad Neustadt den vierten Heimsieg in Folge

Optimistisch ins neue Jahr

Frei durch: Sören Lange kommt hier ungehindert zum Abschluss. Geht es nach dem Willen des NHC, sieht das am Sonntag gegen Bad Neustadt ganz ähnlich aus. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC setzen am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle ihre Mission Klassenerhalt gegen den HSC Bad Neustadt fort. In der für den NHC ersten Partie der Rückrunde haben die Männer um Trainer Carsten Barnkothe die Chance auf den vierten Heimsieg in Folge.

Das Hinspiel verloren die Northeimer gegen die Unterfranken mit 29:35. Das war allerdings erst das zweite Saisonspiel und der Aufsteiger war noch nicht richtig in der neuen Liga angekommen. Das hat sich geändert. Der NHC hat die vergangenen drei Heimspiele gewonnen und damit neuen Mut geschöpft.

„Wir müssen die Mehrzahl unserer Heimspiele gewinnen“, fordert Barnkothe. Deshalb hat sich das Team natürlich intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Sönke Henniges, Tim Gerstmann und Sören Lange nutzten zudem am vergangenen Wochenende bereits einen Einsatz im Landesligateam beim 38:19 über Groß Lafferde, um Spielpraxis zu gewinnen.

Ohne Kühn und Lapschies

Zum Bedauern von Barnkothe ist Kai Kühn nach seiner roten Karte aus dem Duell mit Groß-Umstadt für Bad Neustadt noch gesperrt. Erst nächsten Samstag gegen Rodgau Nieder-Roden darf er wieder ran. Auf Eis liegt auch das Zweitspielrecht für Hauke Lapschies (GSV Baunatal/A-Jugend Bundesliga). Den 18-jährigen Abiturienten mit Wurzeln bei der HSG Plesse-Hardenberg hätte der NHC gern als Kreisläufer eingesetzt. Nach Barnkothes Worten seien einige Formalien aber nicht zu erfüllen gewesen. „Regularien sind manchmal schwer zu begreifen.“ Der Kader ist sonst komplett.

Für den Gast von der Saale läuft die Saison bislang eher mittelmäßig. Der HSC war als Mitfavorit auf den Titel gehandelt worden, liegt mit 14:18 Punkten auf Platz zehn aber hinter diesen Erwartungen. Die Mannschaft des früheren lettischen Nationalspielers Margots Valkovskis, der als Kreisläufer auch selbst noch aktiv wird (40 Tore), enttäuschte zuletzt in eigener Halle mit einem 20:20 gegen den HSV Hannover und steht jetzt unter Zugzwang.

Mit dabei wird Neustadt auch die beiden früheren Nationalspieler Chiles, Emil und Harald Feuchtmann, haben. Weiterer Hochkaräter sind der Kroate Vilim Leskovec (40 Tore) sowie die guten Schützen Jan Wicklein (80) und Goran Djuricin (52). (zhp)

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