Handball-Drittligist Eintracht Baunatal zu Gast beim Tabellenzweiten Fürstenfeldbruck

„Selbstvertrauen stimmt“

Stark im Rückraum: Baunatals Justin Brand. Foto: Schachtschneider

baunatal. Die Favoritenrolle ist vergeben. Wenn der GSV Eintracht Baunatal am Samstagabend (19.30 Uhr/Wittelsbacherhalle) beim Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck antritt, müssen sich die Nordhessen um Trainer Mirko Jaissle als Tabellenzwölfter mit der Außenseiterrolle begnügen.

„Dort wird bereits recht offen über den möglichen Aufstieg in die zweite Liga gesprochen. Und wir treffen dort nach einer ewig langen Busfahrt auf eine fantastische Atmosphäre mit 1000 Zuschauern, aber das Selbstvertrauen stimmt“, sagt Jaissle vor dem Abstecher nach Bayern. Unweit von München wolle man die Punkte daher auch nicht einfach so herschenken, zumal man schließlich das Hinspiel überraschend gewonnen habe.

„Damals hatten die uns überhaupt nicht auf dem Zettel“, sagt Jaissle, der in den vergangenen Tagen weiter Abschlüsse trainieren ließ, um die Fehlerquote zu minimieren. Zudem habe die Mannschaft etliche Videos studiert – man wisse also, was auf einen zukomme.

In Fürstenfeldbruck rechnen die Baunataler daher mit einer sehr offensiven Abwehr und einem „heißen Tanz“. „Wir freuen uns einfach auf das Spiel, und wollen unsere Gastgeber ein wenig ärgern“, sagt Jaissle, der ambitioniert aber ohne zu hohe Erwartungen in die Partie geht. Einen frühen Rückstand könne mann vor allem dann vermeiden, wenn man nicht durch Fehlwürfe Konter provoziere, sagt der Trainer. Zufriedenwar Jaissle zudem nach dem ersten Punktspiel mit Neuzugang Matthias Heim: „Der Plan, dass Phil Räbiger und Justin Brand durch seine Einsätze Ruhepausen bekommen, ist voll aufgegangen.“

Sorge bereitet dem Trainer lediglich das krankheitsbedingte Fehlen von Felix Gessner und Christian Schade. Mit dem Duo fällt bei den Baunatalern eine bewährte Flügelzange aus, „aber dann müssen wir unsere Tore eben anders machen“, sagt Jaissle.

Ganz ähnlich sieht das der Baunataler Rückraumspieler Justin Brand: „Wenn wir uns zusammenreißen, ist sogar ein Sieg möglich“, hofft der Göttinger Jura-Student, der von der eigenen Leistungsstärke überzeugt ist: „Phil und ich sind im Moment gut drauf, und unsere Abwehr steht gut.“ (sol)

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