Drittliga-Handballer von Eintracht Baunatal gewinnen Heimspiel gegen Kirchzell 23:22

Selbstvertrauen ist zurück

Mit harten Bandagen: Kirchzells Andreas Kunz (links) und der Baunataler Phil Räbiger im Zweikampf um den Ball. Foto: Hedler

Baunatal. Wichtiger Sieg für die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal im Kampf um den Klassenerhalt. Die Großenritter setzten sich gegen den TV Kirchzell vor heimischer Kulisse mit 23:22 (13:11) durch.

„Das war heute ein ganz wichtiger Sieg. Wegen der Punkte aber auch für das Selbstvertrauen nach zuletzt drei Niederlagen“, sagte GSV-Coach Mirko Jaissle. Seine Mannschaft fand dabei gut ins Spiel und hatte die Partie – vor allem dank einer starken Abwehrleistung – von Anfang an gut im Griff.

Der gegnerische Rückraum war dabei über die ganze Zeit komplett abgemeldet und die Gäste kamen fast ausschließlich über die Außen oder den Kreis zu Torerfolgen. Die Hausherren trugen ihre Angriffe ruhig und konzentriert vor und konnten sich langsam, aber sicher absetzen. In den letzten Spielminuten der ersten Hälfte ließ der GSV dann etwas die Konsequenz vermissen, brachte die Gäste durch eigene Ungenauigkeiten wieder heran und verspielte so eine höhere Pausenführung.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich die zweite Hälfte ähnlich wie die erste. Die Eintracht spielte weiter ruhig und konnte das Spiel dank einer starken Abwehr und ihres glänzend aufgelegten Keepers Konstantin Paar über weite Strecken kontrollieren. Offensiv brannten sie weiterhin kein Feuerwerk ab, hatten sich aber bis zur Schlussphase mit dem 21:17 (49.) einen scheinbar beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung erspielt.

Es sah alles nach einem gefahrlosen Sieg für die Großenritter aus, doch die Gäste drehten noch einmal auf und machten es zum Ende hin wieder spannend. Innerhalb weniger turbulenter Minuten konnte Kirchzell mit dem 21:21 ( 55.) die Partie ausgleichen. Zu mehr sollte es allerdings für die Gäste dann nicht mehr reichen. Zwar ließ die Eintracht einige Chancen liegen, um den Sack frühzeitig zuzumachen, spielte aber die letzten Minuten clever herunter und siegte am Ende verdient.

GSV-Trainer Jaissele wunderte sich nicht, dass es zum Ende hin noch einmal spannend wurde: „Wir haben heute die ganze Partie mit nur sieben Feldspielern bestritten. Dass da zum Ende die Kräfte schwinden, ist ganz normal. Zum Glück war unsere Abwehr heute bärenstark. Das waren für uns zwei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg, und das ist das Einzige, was zählt“

Baunatal: Paar, Horn (n.E.) - Gbur 3, Räbiger 4, Plümacher 2, Brand 4, Schade 5/3, Gessner 4, Schütz 1, Wunderlich, Hujer, Schuldes, Käse, Botte

Kirchzell: Friedrich, Vöhringer, Jörg – Klimmer 3, Kunz 4/3, Mann 7, Orlovsky 1, Göpfert 6, Stark 1, Polixendidis, Bauer, Corak

Z.: 430 - Strafminuten: 6 – 10 Siebenmeter: 4/3 - 3/3

Von Christian Triebner

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