24:33 – Baunataler verlieren auch in Groß-Bieberau, doch Plümacher, Wunderlich und Horn trumpfen auf

Talente-Trio lässt trotz Pleite hoffen

Mit Macht: Baunatals Niklas Plümacher (links), hier noch im Kasseler SVH-Trikot, beeindruckte mit acht Treffern. Archivfoto:  Fischer/nh

Groß-Bieberau. Zum Sieg hat’s wieder nicht gereicht. Doch trotz einer neuerlichen deutlichen Pleite mit 24:33 (11:14) bei der MSG Groß-Bieberau-Modau gibt es beim Handball-Drittligisten GSV Eintracht Baunatal einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Denn: Gleich bei drei Youngstern im Großenritter Lager scheint der Knoten geplatzt zu sein. Niklas Plümacher (20) als Vertreter des verletzten Paul Gbur im rechten Rückraum schwang sich mit acht Treffern auf zum besten Spieler auf dem Feld, der dreimal erfolgreiche Finn Wunderlich (19) auf der linken Seite und Torwart Daniel Horn (20) kamen nach 40 Minuten kalt ins Spiel und zeigten ebenfalls absolut respektable Leistungen.

„Das hat mir imponiert, wie teuer sich diese Burschen heute verkauft haben“, erklärte Trainer Mirko Jaissle und hofft, „dass sie daraus Kraft und Mut schöpfen und mit einem echten Schub nun in die nächsten Spiele gehen werden.“

Dass es trotz dieses starken Trios und erneut sechs Treffern des diesmal zuverlässig ohne Fehlwurf treffenden Felix Geßner wieder nicht zum ersehnten ersten Punktgewinn reichte, lag an zwei Schwächephasen. Denn nach erstmals starkem Start und 4:2-Führung (7.) gerieten die Baunataler bei ihrem ersten Einbruch und einem 9:4-Lauf der Hausherren zum 8:11 (20.) vorentscheidend in Rückstand. Der zweite Aussetzer und 5:0 Tore Groß-Bieberaus vom 18:21 (40.) zum 18:26 (46.) war dann der K.o..

„In diesen Phasen haben wir im Angriff wieder die Geduld und die Konzentration verloren, haben viel zu überhastet den Abschluss gesucht und sind dafür bitter bestraft worden“, bilanzierte Jaissle. Da in dieser Phase auch noch Justin Brand unglücklich umknickte und mit Schmerzen ausschied, fehlte nun nach den verletzten Räbiger und Gbur schon der dritte Rückraum-Spieler. „Ein Manko, das wir dann schlichtweg nicht mehr kompensieren konnten“, erklärt der Coach.

Einmal in Vorlage, hätte das heimische Team vom Odenwald nun auch seine physische Dominanz entscheidend eingesetzt. „Wir haben dann mit den jungen Leuten in der Abwehr die nötige Kompaktheit verloren. Das haben Groß-Bieberaus hünenhafte Werfer entscheidend genutzt.“ (sam)

Baunatal: Paar, ab 40. Horn - Wunderlich 3, Schuldes, Schade 3/2, Botte 1, Schütz, Käse, Plümacher 8, Geßner 6, Brand, Weinrich 3.

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