3. Liga: Baunatal erwartet Hüttenberg – Gessner und Botte treffen auf ihren Ex-Coach

Mit viel Lust ins erste Spiel

Es geht wieder los: Felix Gessner (links, hier im Testspiel gegen den Soester Torwart Dennis Zielong) muss mit der Eintracht gegen Hüttenberg ran. Fotos: Koch (2)/nh 

Baunatal/Hüttenberg. Duell zweier Ex-Zweitligisten, Hessenderby, Schlagerspiel, Wiedersehen mit alten Bekannten – zur Saison-Auftaktbegegnung des GSV Eintracht Baunatal in der 3. Handball-Liga Ost der Männer am heutigen Samstag ab 19 Uhr in der Rundsporthalle gegen den Aufstiegsfavoriten TV Hüttenberg passen viele Schlagzeilen. Alles Wichtige über den ersten Pflichtspielauftritt der GSV-Mannschaft von Trainer Mirko Jaissle in dieser Spielzeit.

DAS VERSPRECHEN

In der vergangenen Runde setzte es in der Rundsporthalle regelmäßige herbe Packungen für die Großenritter. „Jetzt hat das Team wieder Gegner auf Augenhöhe, verspürt wieder mehr Lust auf Handball und will attraktiven Sport bieten“, erklärt der neue Baunataler Coach, der zum Auftakt alle Mann an Bord hat. DER PLAN

„Wir wollen den Gegner lange auf Schlagdistanz halten“, sagt Jaissle. Nun sind seine Schützlinge zwar keine Faustkämpfer, seine Vorgabe an das Team macht aber durchaus Sinn. Es geht darum, den Kontrahenten ständig zu beschäftigen, damit dieser irgendwann nachlässt und Schwächen offenbart. So könnten sich für die Eintracht Möglichkeiten ergeben, das Duell für sich zu entscheiden. Im Boxen würde man wohl von Wirkungstreffern in der zwölften Runde sprechen.

DIE GEFAHR

Hüttenberg pflegt eine schnelle Spielweise und ist für seine Spielstärke gefürchtet. „Wir dürfen in der Deckung nicht zu offensiv stehen“, stellt Jaissle, einst ein gefährlicher Linksaußen bei Gensungen/Felsberg, klar. Speziell der 1,96 m große Kreisläufer der Mittelhessen, Mario Fernandes, könnte entsprechende Freiräume sofort bestrafen. DER GAST

Im Aufgebot des TVH tauchen zwei Namen auf, die in Kassel und Umgebung wohl bekannt sind. Zum einen ist dies Trainer Adalsteinn Eyjolfsson, früher Handball-Lehrer bei der SVH Kassel. Der Isländer freut sich auf das Wiedersehen mit Felix Geßner und Daniel Botte, die er seinerzeit unter seinen Fittichen hatte. „Zur Familie Botte habe ich immer noch ein freundschaftliches Verhältnis“, betont Eyjolfsson. Vater Achim Botte ist bei der SVH Förderkreis-Vorsitzender.

Zum anderen steht mit Fabian Schomburg ein Mann bei Hüttenberg zwischen den Pfosten, der Ahnataler Wurzeln stammt und eine Zeitlang bei Erstligist MT Melsungen dritter Torwart war. „Fabian hatte immer mal Probleme mit dem Rücken“, berichtet Eyjolfsson, „ist aber nun fit und teilt sich den Job im Kasten mit Matthias Ritschel.“

Von Björn Mahr

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