Baunataler Handballer treffen auf Krefeld und ihren ehemaligen Außen

Wiedersehen mit Buhre

Da trug er noch das Baunataler Trikot: Thorben Buhre gastiert heute mit Krefeld in der Rundsporthalle. Foto: Brandenstein

Baunatal/Krefeld. Er gehörte zu der Baunataler Mannschaft, die 2014 den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga schaffte. Er warf in der zweithöchsten Klasse sogar einige Tore für den GSV Eintracht. Und er hat immer noch viele Freunde im Team der Großenritter. Jetzt kehrt Linksaußen Thorben Buhre für 60 Minuten in die Rundsporthalle zurück. Nach einem einjährigen Gastspiel beim HSV Hannover trägt er seit dieser Saison das Trikot der HSG Krefeld – und der Klub vom Niederrhein gastiert heute ab 18 Uhr zum Drittliga-Vergleich in der Baunataler Rundsporthalle.

„Es wird ein richtig schweres Spiel, Baunatal hat viele gute Spieler in seinen Reihen“, weiß Buhre um die Klasse seines Ex-Teams. Mit Akteuren wie Phil Räbiger, Paul Gbur, Felix Geßner und Conny Paar hat er noch zusammengespielt.

Doch der 26-Jährige, der wegen eines Außenbandrisses zum Serienstart sechs Wochen lang gefehlt hatte, braucht sich mit seiner Sieben vor dem GSV nicht zu verstecken: 9:3 Punkte, damit aktuell Platz sechs in der West-Staffel. „Wir haben eine eingespielte Mannschaft“, betont Buhre. Über die meiste Erfahrung verfügt der frühere Korschenbroicher Rückraumschütze David Breuer, immerhin Zweitliga-Torschützenkönig 2009/2010. Das Interesse am Handball ist in der Eishockey-Stadt Krefeld durchaus groß. „600 Zuschauer kommen regelmäßig zu unseren Spielen“, berichtet Buhre. Ein Erfolg in Nordhessen würde die Begeisterung weiter anfachen.

Zwar hat Buhre unter dem aktuellen Eintracht-Coach Mirko Jaissle nie gespielt, sie trafen allerdings vor langer Zeit schon einmal aufeinander. Als Jaissle im südniedersächsichen Rosdorf als Trainer tätig war, trug der Linksaußen das Trikot seines Heimatvereins MTV Großenheidorn – ein Klub aus einem Stadtteil Wunstorfs. Das liegt allerdings schon einige Jahre zurück. Buhre stand anschließend zunächst in Diensten der TG Münden.

Bei aller Verbundenheit: „Für uns zählen nur zwei Punkte gegen Baunatal“, erklärt der Neu-Krefelder. Jaissle setzt darauf, dass sein Team da anknüpft, wo es beim jüngsten Erfolg in Leichlingen aufgehört hat. „Wir haben wenig technische Fehler gemacht und uns somit viel Selbstvertrauen geholt“, sagt der GSV-Trainer, „mit dieser Sicherheit wollen wir es schaffen, dass der Funke auf unser Publikum überspringt.“ Fehlen werden der langzeitverletzte Niklas Willrich und Dennis Weinrich, der zur Regeneration und Stabilisierung seines lädierten Knies eine Pause einlegt. Womit es ein Wiedersehen von Weinrich und Buhre nur abseits des Feldes geben wird.

Von Björn Mahr

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