3. Liga: Dietrich glänzt beim Sieg in Bad Salzuflen

25:20 - Fritzlar dreht nach der Pause auf

Lena

Bad Salzuflen. Die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben den ersten Auswärtserfolg der Saison eingefahren. Mit 25:20 (10:9) gewann das Team von Trainerin Viktoria Marquardt bei der SG Handball Bad Salzuflen.

Angesichts der Personalsorgen der Domstädterinnen stellten sich die angeschlagenen Lena Dietrich, Xenia Ahrend und Janina Dreyer in den Dienst der Mannschaft. „Das hat mir schon vor der Partie ein positives Gefühl gegeben“, erklärte Marquardt. Und die SVG-Trainerin täuschte sich nicht.

Nur bis zum 2:4(9.) lief die Germania, bei der Johanna Fischer zunächst im linken Rückraum begann, einem Rückstand hinterher. „Uns hat der letzte Schritt Richtung Tor gefehlt“, bemängelte Marquardt, „und Salzuflen hat sehr aggressiv gedeckt“. Dann aber steigerten sich die Domstädterinnen, agierten besonders in der Offensive taktisch diszipliniert und erspielten sich so gute Torchancen gegen die 3:2:1-Formation der Gastgeber. Beim 5:4 (16.) durch Bibiana Huck hatte die Germania die Partie gedreht. Bis zur Pause reichte es aber nur zu einer 10:8-Führung, weil die Gäste weitere Einwurfmöglichkeiten vergaben.

Nach Wiederanpfiff drehte die Germania dann aber richtig auf. Aufbauend auf einer kompakten Abwehr mit einer starken Vanessa Maier im Tor setzte sich Fritzlar über 13:9 (37.) auf 19:11 (45.) ab. Vor allem Janina Dreyer, die nach ihrer Knieverletzung ihr Comeback gab, zeigte dabei in Abwehr und Angriff eine starke Leistung. Und Lena Dietrich bewies Torjägerqualitäten. „Sie hat heute ihr bisher bestes Spiel abgeliefert“, freute sich Marquardt. Dabei wusste die Gegenstoßspezialistin vor allem aus dem Positionsangriff zu glänzen. Als die Linksaußen zum 23:15 (52.) traf, war die Partie entschieden.

Bad Salzuflens Nina Jacobkersting und Mario Jörgensen sorgten in der Schlussphase noch für Ergebniskosmetik. „Wir haben dann leider zwei Gänge zurückgeschalten“, bemängelte SVG-Trainerin. Der zweite Saisonerfolg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. • SVG: Maier, Oross – Dietrich 6, Huck 8/6, Fischer 2, Ahrend, Puntschuh 1, Horn 4, Meyfarth 3, Dreyer 1. SR: Becker/Lippert. Siebenmeter: 3/3:6/9. Zeitstrafen: 6:8 Min. (mgx)

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