3. Liga Ost: SVG steckt auch Maiers Ausfall weg

25:21 - Marquardts Rezept ging voll auf

Danja

Blomberg. Mit einem Paukenschlag haben die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar zum Ende der Hinrunde in der 3. Liga Ost aufgewartet. Bei der seit vier Spielen daheim ungeschlagenen Bundesliga-Reserve der HSG Blomberg-Lippe siegten die Domstädterinnen mit 25:21 (14:10) und behalten damit Tuchfühlung zur Spitze.

Dabei hatten die Gäste den Ausfall von Torhüterin Vanessa Maier wegzustecken, die kurzfristig wegen einer Leistenzerrung passen musste. Ihre Vertreterin, Danja Auel, machte ihre Sache jedoch ausgezeichnet. Und konnte sich jederzeit auf den aggressiven 6:0-Deckungsverbund vor sich verlassen, der sein Hauptaugenmerk auf den starken HSG-Rückraum mit Stefanie Schriever und Larissa Petersen gelegt hatte. Das torgefährliche Duo kam schließlich nur auf sieben Feldtreffer, womit dem zweitstärksten Angriff der Liga der Schneid abgekauft war.

„Allerdings konnten wir von unserer starken Abwehr nicht optimal profitieren“, bemängelte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Zehn verworfene Bälle und sieben Fehlpässe im Vorwärtsgang zählte sie allein vor der Pause, so dass die Gastgeberinnen mit einem überschaubaren Halbzeitrückstand noch gut bedient waren. Zudem fiel nach einer Viertelstunde Linkshänderin Melina Horn nach einem Schlag auf den Oberkörper aus und konnte nicht mehr eingesetzt werden.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es sechs Minuten, bis der Vorsprung durch eine Häufung von technischen Fehlern verspielt war. Marquardt appellierte in einer Auszeit („Da bin ich auch laut geworden!“) an ihre Mannschaft, vor allem in die Nahtstellen der Halbpositionen zu stoßen. Ein Rezept, das voll aufging. Und den Außen Jessica Kleinmann (3) und Bibiana Huck (2) Platz genug bescherte, mit ihren fein herausgespielten Toren zum 18:22 (53.) die Vorentscheidung herbeizuführen.

„Unsere Erfahrung hat die Partie gewonnen.“, freute sich Marquardt über die perfekte Umsetzung ihrer vorgegebenen Linie. Wobei auch Danja Auel mit zwei gehaltenen Siebenmetern sowie einigen tollen Paraden in der Schlussphase ihren Beitrag zum Erfolg leistete. • Fritzlar: Auel, Zeller – Kleinmann 6, Kirmse 2, Kurzbuch, Huck 5, Fischer 3, Pirvan 2, Puntschuh, Horn, Berz, Mefarth 3, Denecke 3/1, Dreyer 1. (ko) Foto: Hahn

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