Handball 3. Liga Frauen: Die HSG zieht in der Messestadt den Kürzeren

28:37 - Leipziger Allerlei bekommt Plesse nicht

Leipzig. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg zahlen in der 3. Liga weiter Lehrgeld. Beim HC Leipzig musste man sich am Sonntag klar mit 28:37 (11:18) geschlagen geben.

Ganze acht Minuten konnte das Burgenteam das Kräftemessen mit dem Ex-Erstligisten offen halten. Zu diesem Zeitpunkt glückte Kreisläuferin Isabel Marienfeld der Anschlusstreffer zum 5:6. Ihrer Mannschaft gelang dann aber zwölf Minuten fast gar nichts mehr. Der Gegner zog auf 15:6 davon. Die Messe in Leipzig war früh gelesen, auch wenn bis zur Pause eine bessere Phase der Gäste folgte. Als der HC nach dem Wechsel mit einem 5:0-Lauf auf 30:18 erhöhte, sah es nach einem Debakel für die HSG aus. Die hielt das Ergebnis in der Folgezeit aber halbwegs in Grenzen.

„Es wäre ein besseres Resultat möglich gewesen“, kommentierte Tim Becker die fünfte Niederlage. Die Hauptursache sah er im 1:9-Lauf Mitte der ersten Halbzeit. „In dieser Phase haben wir viele Fehler gemacht, freie Würfe regelrecht verweigert und unnötige Kreisanspiele riskiert. Das hat Leipzig mit Gegenstößen konsequent bestraft.“ Für den Gegner fand Plesses Coach lobende Worte. „Die Spielerinnen sind schnell und gut ausgebildet. Das ist eine starke Mannschaft.“

Nicht zufrieden war Becker mit dem Abwehrverhalten seiner Schützlinge. Die agierten gegen das Leipziger Kreisspiel nicht aufmerksam genug. Positiv bleibt die Steigerung im Angriff festzuhalten. 17 Treffer im zweiten Durchgang sind eine starke Ausbeute. Am Kreis hatte Yasmin Hemke eine gute Quote. Sarah Strahlke zog mutig zum Tor. Beste Spielerin im HSG-Trikot aber war Alena Breiding. „Sie ist mit viel Dampf ins Eins gegen Eins gegangen und hat so gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe“, lobte Becker.

HSG: Menn, Röhrs - Hemke 4, Henne, Hille 2, Breiding 6/2, Schob, Kurzbuch 2, Strahlke 5, Rombach 3/3, Kunze, Marienfeld 5, Al Najem 1. (zys)

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