3. Liga Ost: SV Germania Fritzlar nimmt hohe Hürde in Bayreuth mit Bravour

32:19 - Auf Kirmse ist Verlass

Sabine

Bayreuth. Die beste Abwehr der 3. Liga Ost hat wieder zugeschlagen: Beim 32:19 (13:6) des SV Germania Fritzlar beim bisher starken Aufsteiger HaSpo Bayreuth glänzten die heimischen Handballerinnen nicht nur mit Toren, sondern einmal mehr mit einer hervorragenden Defensivleistung.

Dabei versäumte es die Germania zunächst, ihre schnelle 2:0-Führung durch Bibiana Huck und Laura Denecke zu nutzen und frühzeitig auszubauen. Mehr als der letztmalige Ausgleich zum 2:2 war trotz sechsminütiger Torflaute für die Gastgeberinnen jedoch nicht drin. Als Esther Meyfarth das Spiel in die Hand nahm und gemeinsam mit den Außen Jessica Kleinmann sowie immer wieder Huck die eigenen Angriffe erfolgreich abschließen konnte, war zunächst die Basis für den Auswärtssieg gelegt. Nach einer Auszeit, in der Trainerin Viktoria Marquardt noch einmal die eigenen Stärken einzusetzen anmahnte, lief es schließlich wie am Schnürchen.

Vor allem die eingewechselte Sabine Kirmse erwies sich als stabiler Pfeiler im Spiel der Domstädterinnen. „Sie weiß mit ihrer Erfahrung, was zu tun ist und hat den Beweis geführt, dass man sich jederzeit auf sie verlassen kann“, lobte Marquardt. Den Dank lieferte Kirmse nicht nur in Form von sechs Toren, sondern auch mit Raum schaffendem Kreisspiel sowie einer tadellosen Arbeit in der Abwehr. Von 7:6 (19.) zog der SVG bis zur Pause vorentscheidend auf 13:6 davon.

Um nach dem Seitenwechsel sofort anzuknüpfen. Geführt von der glänzend aufgelegten Esther Meyfarth, die ihre Übungsleiterin ebenfalls begeisterte: „Ihre Leistung ist kaum in Worte zu fassen“. Hinten als Organisatorin der Abwehr, vorn das Spiel machend und auch selbst torgefährlich war Meyfarth Dreh- und Angelpunkt des Fritzlarer Spiels.

Am klaren Sieg der Nordhessinnen bestand schon früh kein Zweifel mehr. Weil auch Laura Denecke aufdrehte und half, den Vorsprung auf 25:12 auszubauen (48.). Mit ihrem Erfolg schob sich die Germania auf Rang zwei der Tabelle. Vor Marienberg, das die Momentaufnahme aber am Dienstag mit einem Sieg in Leipzig umkehren kann.

Chance zur Revanche naht

Am Osterwochenende ist spielfrei, weiter geht es erst am 12. April mit dem Lokalderby gegen die SG 09 Kirchhof, in dem sich Marquardt, Kirmse und Co. nur allzu gern für das 20:24 im Hinspiel revanchieren würden. • SVG: Maier, Auel – Kleinmann 1, Kirmse 6, Kurzbuch, Huck 7, Fischer, Puntschuh, Horn 3, Berz 5/1, Meyfarth 3, Denecke 7. (ko) Foto: Hahn

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