3. Liga Ost: Auswärtsspiel bei Union Halle

Fritzlarer Handballerinnen wollen Auswärtsbilanz verbessern

Durchgesetzt: In dieser Szene lässt Fritzlars Kreisläuferin Johanna Fischer Halles Jana Seegers stehen. Am Sonntag treffen beide Spielerinnen wieder aufeinander. Foto: Hahn/nh

Fritzlar. Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar sind mittendrin im Kampf um die Meisterschaft in der 3. Liga Ost. Um den ersten Platz weiter aus eigener Kraft sichern zu können, zählt für die Domstädterinnen bei Tabellenschlusslicht HSG Union Halle (So., 16 Uhr) nur ein Sieg.

„Wir dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt SVG-Coach Frank Mai vor den Gastgeberinnen. Die stehen im Abstiegskampf zwar mit dem Rücken zur Wand, befinden sich nach den Siegen gegen Bad Salzuflen und im Kellerduell bei Haspo Bayreuth aber im Aufwind. Und hatten der Germania beim 24:17 im Hinspiel bereits Probleme bereitet.

Zuletzt standen HSG-Trainer Steffen Thiede lediglich acht Feldspielerinnen zur Verfügung. Doch besonders auf der rechten Seite ist Halle mit Anna-Lena Bergmann und Torjägerin Katrin Thiede (96 Saisontore), die bereits für Celle in der Bundesliga spielte, stark besetzt. Auf der Mitte überzeugt Jana Seegers, die SVG-Coach Mai einst bei Hattorf selbst trainierte. Und während der Winterpause haben sich die Westfälinnen noch mit Elisa Bruegger vom DjK Everswinkel verstärkt. „Eine wurfstarke Halblinke, mit der sie im Rückraum an Qualität gewonnen haben“, sagt Mai über die 20-Jährige. Daneben zählen noch die zweitliga-erfahrene Außen Edita Medjedovic und Kreisläuferin Edda Sommer zu den Leistungsträgerinnen. Nicht dabei ist Torhüterin Nina Köhne (Auslandssemester), dafür ist ihre Vertretung Magali Werft nun fit.

In der Defensive wechselt die Thiede-Sieben häufig zwischen einer 3:2:1- und einer 6:0-Formation. Im Hinspiel hatte Jana Seegers SVG-Torjägerin Melina Horn per Manndeckung aus dem Spiel genommen - was der Germania zunächst Probleme bereitete. Erst als Mai neben Johanna Fischer auch Hannah Puntschuh an den Kreis beorderte, drehten die Domstädterinnen die Partie. Eine Variante, auf die der Fritzlarer Trainer auch am Sonntag wieder setzen dürfte. Personell kann er dabei aus dem Vollen schöpfen.

„Wir wollen unsere Auswärtsbilanz unbedingt aufbessern“, stellt der 51-Jährige klar. Das wird auch im Titelkampf entscheidend sein, denn bei vier verbleibenden Partien müssen die Domstädterinnen dreimal in fremder Halle antreten. (mgx)

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