3. Liga: Kirchhofer Wiedersehen mit Sabrina Weiß beim Nachbarduell in Osterode

Berchten warnt vor HSG-Angriff

Im Rückraum von Osterode Harz aktiv: die Ex-Kirchhoferin Sabrina Weiß. Foto: Archiv

Kirchhof/Osterode. Es gibt, sagt Reinhard Fischer, beim Drittligisten HSG Osterode Harz eine „Tradition“.

Nämlich die, erläutert der HSG-Vorsitzende, vermeintliche Favoriten kurz vor Weihnachten mit einer Niederlage „zu beschenken“. Das ist in den letzten Jahren beispielsweise Oythen oder auch Oldenburg passiert, die mit einem solchen fragwürdigen Präsent die Heimreise antraten. Drum kommt der heimstarken Handballspielgemeinschaft die SG Kirchhof gerade recht, weil die am Sonntag um 16.30 Uhr in der Sporthalle Dorfgemeinschaftsanlage als Tabellenführer gastiert.

Und natürlich Favorit ist, was auch Reinhard Fischer anerkennt: „Alles andere als ein SG-Sieg wäre eine Sensation. Eigentlich kann sich das Team nur selbst schlagen.“ Eigentlich. Die große Motivation seiner Schützlinge („die werden brennen“) - allen voran bei der Ex-Kirchhoferin Weiß - könnte genauso Berge versetzen wie die zu erwartende hitzige Derbyatmosphäre in der Halle.

Auf beides hat Trainer Berchten seine Schützlinge vorbereitet. Insbesondere auf einen gefährlichen Angriff des Tabellenzehnten mit „ganz starken Individualistinnen“: neben Sabrina Weiß ihre Rückraumkolleginnen Jana Seegers (Rückkehrerin aus Celle), die Ex-Bad Wildungerin Patricia Puskasova sowie Kreisläuferin Isabel Marienfeld. „Wenn wir die nicht in den Griff bekommen, könnte es eine enge Kiste werden“, prophezeit der SG-Coach.

Der Derbysieg gegen Germania Fritzlar wurde ausgiebig, aber nicht überschwänglich gefeiert. In dem Bewusstsein, „dass wir durchaus noch Luft nach oben haben.“ Etwa in der Abwehr bei schneller Mitte des Gegners („da waren wir zu passiv“) oder auch im Angriff, wie Kreisläuferin Kim Mai und Linksaußen Christin Kühlborn zu wenig mit einbezogen wurde.

Ansatzpunkte, um es im Harz noch besser zu machen. Und damit die eigene Erfolgsserie - zehn Siege in Folge - fortzusetzen und die Tabellenspitze vor Marienberg zu verteidigen. „Wir wollen bis Weihnachten Vollgas geben“, erklärt Markus Berchten. Und sich auf keinem Fall vor Heiligabend beschenken lassen.(ohm)

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