3. Liga Ost: SVG-Trainer trifft auf Ex-Verein Osterode – Kerwin und Meyfarth verletzt

Besondere Partie für Mai

Johanna

Fritzlar. „Eigentlich“, sagt Frank Mai, Trainer des Handball-Drittligisten SV Germania Fritzlar, „ist Osterode mein Heimatverein“. Denn von 1997 bis 2012 war der 51-Jährige für die HSG Osterode-Harz tätig. Am Sonntag (17 Uhr, KHS-Sporthalle) trifft er mit den Domstädterinnen nun erstmals auf seinen Ex-Klub.

„Ich bin mit Osterode von der Landesliga bis in die 3. Liga gegangen, das ist schon etwas besonders. Aber jetzt schlägt mein Herz natürlich für Fritzlar“, stellt Mai klar. Die HSG-Spielerinnen Lara Al Najem und Isabel Marienfeld hat er selbst trainiert. „Marienfeld hat bei meiner Frau in der Jugend gespielt und mit 16 bei mir in der Regionalliga Nord“, erzählt er.

Die SVG-Defensive um Melina Horn und Janina Dreyer muss besonders das Zusammenspiel zwischen dem HSG-Rückraum und Kreisläuferin Marienfeld stoppen. Die Gäste besitzen jedoch besonders im Rückraum einige Durchschlagskraft. Neben der Halbrechten Patricia Puskasova, die einst im Bad Wildunger Handballinternat spielte, verfügen die Niedersachsen mit Spielmacherin Milica Vlahovic (kam vom West-Drittligisten TSG Ober-Eschbach) und der Slowakin Dominika Tvrdonova auf der linken Seite über eine besonders torgefährliche Rückraumachse.

Tvrdonova ist zudem in der Region keine Unbekannte, spielte sie doch 2012 beim Oberligisten FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra. Mit 5:9-Punkten rangieren die Gäste auf dem neunten Platz, haben aber beim 23:19-Coup über Tabellenführer Altlandsberg gezeigt, dass sie für eine Überraschung gut sind.

Die Germania hat mit der wurfgewaltigen Laura Denecke auch eine Ex-Osteröderin in ihren Reihen. Die Torjägerin ist am Sonntag wieder besonders gefordert, weil neben Rechtsaußen Lena Kerwin (Schulterverletzung) auch der Einsatz von Esther Meyfarth (Rückenprobleme) fraglich ist. Als Option für die Spielmacherin hat sich zuletzt eine Offensivvariante empfohlen, bei der Johanna Fischer als zweite Kreisläuferin neben Hannah Puntschuh an den Kreis auflöst.

Steigerungsbedarf sieht SVG-Coach Mai beim Umschaltspiel in die zweite Welle und der Bewegung aus dem gebundenen Spiel: „Wenn wir mit Bewegung und Druck gespielt haben, haben wir Erfolg gehabt. Gegen Osterode werden wir 60 Minuten Vollgas geben.“ (mgx) Foto: Haun/nh 

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