Vanessa Maier pariert 22 Bälle

SV Germania Fritzlar gelingt 24:17-Erfolg über HSG Union Halle

Konzentration beim Torwurf: Fritzlars Rechtsaußen Bibiana Huck war nicht zu stoppen und erzielte zwölf Treffer beim 24:17-Erfolg der Domstädterinnen gegen Union Halle. Foto: Hahn

Fritzlar. Mehr Mühe als erwartet hatten die Drittliga--Handballerinnen des SV Germania Fritzlar beim 24:17 (13:12)-Erfolg gegen die HSG Union Halle.

„Wir hätten höher gewinnen müssen“, bekannte SVG-Trainer Frank Mai. Dennoch war der 51-Jährige mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Besonders Rechtsaußen Bibiana Huck, der zwölf Treffer gelangen, und Torhüterin Vanessa Maier, die 22 Bälle parierte, waren die Garanten für den vierten Fritzlarer Saisonsieg, durch den das Team auf den dritten Tabellenplatz kletterte.

Die Gastgeberinnen verschliefen den Beginn und lagen schnell mit 1:4 zurück (7.). „Unsere Abwehr stand eigentlich ganz gut. Wir hatten die Kreisläuferin im Griff, hätten aber noch mehr auf den Rückraum gehen müssen“, befand SVG-Außen Lena Dietrich. Zudem vergaben die Fritzlarerinnen in dieser Phase drei klare Torchancen gegen HSG-Torhüterin Nina Koehne. Bis zum 8:5 durch Josephine Loebig bestimmten die Gäste die Partie. „Wir hatten Fritzlar im Griff und haben besonders die starke erste und zweite Welle nicht zugelassen“, erklärte Halles Trainer Steffen Thiede.

Die Domstädterinnen, bei denen Lena Kerwin (Schulterverletzung) und die angeschlagene Spielmacherin Esther Meyfarth passen mussten, fanden erst besser in die Partie, als SVG-Coach Mai Johanna Fischer für Janina Dreyer brachte und Fischer zusammen mit Hannah Puntschuh an den Kreis beorderte.

Nach einem Doppelschlag der starken Huck und einem Schlagwurf von Laura Denecke waren die SVG-Handballerinnen beim 8:9 wieder auf Tuchfühlung (22). Mit ihrem dritten Treffer brachte Melina Horn die Germania beim 10:9 erstmals in Führung (24). Dank eines Gegenstoßtreffers von Huck behaupteten die Mai-Schützlinge zur Pause einen 13:12-Vorsprung.

Nach Wiederanpfiff zeigte die Germania besonders in der Defensive eine starke Leistung und ließ dem Gäste-Rückraum um Torjägerin Katrin Thiede nur wenige Chancen zum Torerfolg. Zudem scheiterten die HSG-Angreiferinnen Birgit Westernstroeer und Anna-Lena Bergmann reihenweise an Vanessa Maier.

Angeführt von Huck und Denecke zogen die Domstädterinnen über 14:12 (33.) und 17:13 (37.) auf 20:14 (45.) davon. „Im Angriff haben wir ohne Druck gespielt und keine Erfolg beim Torwurf gehabt“, ärgerte sich HSG-Coach Thiede.

Beim 17:20 durch die quirlige Linksaußen Jana Seegers (51.) wurde es noch einmal knapp, doch die überragende Huck sorgte mit drei Treffern in Serie beim 23:17 für die Entscheidung. Den Schlusspunkt zum 24:17-Endstand war Linksaußen Dietrich vorbehalten. • SVG: Maier (1.-60., 22 Paraden/17 Gegentore), Auel - Dietrich 3, Giese, Ahrend 1, Puntschuh 1, Fischer 1, Denecke 3, Dreyer, Horn 3, Huck 12/7. Halle: Koehne (1.-60., 7/24) - Loebig 2, Medjedovic 1, Fräßdorf, Seegers 5, Thiede 2, Bergmann 3, Sommer 2, Westernstroeer 2. SR: Winter/Winter (St. Leon). Zuschauer: 280. Siebenmeter: 7/7:0/3. Zeitstrafen: 8:12 Minuten.

Von Marcel Glaser

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