3.Liga Ost: SVG will Heimnimbus wahren

Marquardt sieht Team nicht unter Druck - Denecke vor Rückkehr

Zurück im Team: Laura Denecke (am Ball) steht nach überstandener Erkrankung wieder im Kader der Domstädterinnen. Mit ihren Toren soll die wurfgewaltige Halblinke dafür sorgen, dass die Germania in eigener Halle weiter ungeschlagen bleibt. Foto: Kasiewicz

Fritzlar/Bayreuth. Turbulente Tage liegen hinter den Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Dem überraschenden Rücktritt von Trainer Detlef Kleinmann folgte prompt die zweite Saisonniederlage der Germania in Halle (21:25) und damit der Verlust der Tabellenführung.

Auf dem Team lastet vor der Partie gegen HaSpo Bayreuth (Sa. 17.30 Uhr) also ein gewisser Druck, wollen Melina Horn und ihre Kolleginnen nicht mit zwei Niederlagen in Serie in das Derby gegen die SG 09 Kirchhof am 30. November gehen.

Davon will Interimstrainerin Viktoria Marquardt nichts wissen. „Ich verspüre keinen Druck und die Mannschaft auch nicht“, erklärt die 31-Jährige, die den zurückgetretenen Kleinmann vorerst ersetzt. An der Ausrichtung des Teams will die bisherige Co-Trainerin nichts ändern. „Wir werden unseren Stil beibehalten und keine besonderen Maßnahmen ergreifen“, sagt Marquardt, für die die einzige Veränderung darin besteht, „dass ich das Training nun eben eine Zeit lang hauptamtlich leite.“

Gegen Bayreuth wollen die Domstädterinnen, die in eigener Halle zuletzt am 16. März verloren, ihren Heimnimbus wahren. Die Oberfranken holten auswärts bisher lediglich einen Punkt beim HC Salzland (16:16). Dafür ist das Team seit Oktober 2012 in eigener Halle ungeschlagen.

Kopf der Mannschaft ist Spielmacherin Sonja Körber, neben ihr zählen die „Halben“ Christiane Antos und Kim Koppold (vom Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau) zu den Leistungsträgerinnen. Besonders zu beachten ist Rechtsaußen Loraine Hellriegel. Die 23-Jährige spielte bereits für den HC Leipzig in der Bundesliga und verfügt über Champions-League-Erfahrung. 2012 verschlug es die 22-malige deutsche Junioren-Nationalspielerin aus privaten Gründen nach Oberfranken.

„In der Defensive müssen wir viel aggressiver auftreten und im Angriff entschlossen in die Lücken stoßen“, fordert Marquardt von ihrem Team eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Partie in Halle.

Mit dazu beitragen soll Laura Denecke, die diese Woche ins Training zurückkehrte und dem Tabellenzweiten für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. Neben Maria Pirvan und Esther Meyfarth wird Lisa-Marie Berz erneut im SVG-Rückraum zum Einsatz kommen. Verzichten muss die Germania weiterhin auf Janina Dreyer (Nasenbeinbruch), dafür dürften Lorena Lorenz und Johanna Stockschläder aus dem Landesliga-Team aufrücken. (mgx)

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