3. Liga Ost: Dreyer erhöht die Optionen des SVG

Fritzlar heiß auf Sieg in Blomberg

Janina Dreyer

Blomberg/Fritzlar. Ausgeglichenes Punktekonto, ebenso viele Tore geworfen wie kassiert, der zweitbeste Angriff der Liga verteidigt gleichzeitig am schlechtesten: Gegner HSG Blomberg-Lippe II ist für die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nur schwer einzuordnen. Deshalb schaut SVG-Trainerin Viktoria Marquardt vor der Partie (Samstag, 19 Uhr, Schulzentrum Blomberg) verstärkt auf die eigene Mannschaft.

„Wir hatten zuletzt schwere Spiele, in denen wir uns dennoch gut präsentiert haben“, zieht sie selbst aus Niederlagen wie beispielsweise in Kirchhof Optimismus. Und leitet daraus ab, dass ihr Team erhobenen Hauptes nach Blomberg fahren kann, um zu gewinnen.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause steht ihr dabei erstmals der komplette Kader zur Verfügung. Also auch Janina Dreyer, die nach ihrer Nasenverletzung diese Woche wieder voll ins Training eingestiegen ist. Was die Optionen nicht nur im Rückraum erweitert, sondern vor allem in der Abwehr, und dort speziell im Innenblock. In Kombination mit Esther Meyfarth, Melina Horn und Laura Denecke geht es darum, den starken Rückraum der HSG in den Griff zu bekommen. Neben Stefanie Schriever, die für Bayer Leverkusen und Bad Wildungen Bundesligaeinsätze vorzuweisen hat, verdient dabei auch Torjägerin Larissa Petersen (79 Saisontore) Beachtung.

Die Erstliga-Reserve hat sich nach durchwachsenem Saisonstart stabilisiert. Vor allem in der heimischen Halle ist die Ausbildungsmannschaft eine Macht. Selbst der Tabellenzweite, Marienberg, ließ dort einen Punkt liegen. Aber: „Einen starken Rückraum und junge, schnelle Spielerinnen haben wir auch. Den technischen Vorsprung der sehr gut ausgebildeten Blombergerinnen gleichen wir durch mehr Erfahrung aus“, rechnet Marquardt vor.

Für den SVG gibt es nach dem Abschluss der Hinrunde noch keine Ruhe. Vor der Weihnachtspause steht das Benefiz-Spiel gegen die HSG Bad Wildungen am Dienstag (19.30 Uhr , Sporthalle der König-Heinrich-Schule) auf dem Programm. (ko) Foto: Hahn

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