3. Liga Ost: Fritzlar in Frankfurt wieder mit Trio

Dreyer und Horn sollen es richten

Janina

Fritzlar. Das ist der Fluch einer Liga mit nur elf Mannschaften: Lediglich zwei Spiele bestreitet der SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga Ost der Frauen in den ersten vier Wochen der Saison. Schwierig für das Team von Trainer Frank Mai den Rhythmus zu finden. Nach dem 23:24 zum Auftakt in Bayreuth geht’s nun zum Frankfurter HC (Sa. 16 Uhr).

„Natürlich hat die Niederlage gewurmt, aber die Köpfe gingen sofort wieder hoch. Und immerhin konnten die Verletzten regenerieren“, betont der SVG-Coach und meint damit Esther Meyfarth, Laura Denecke und Bibiana Huck, die zum Auftakt wenig (Meyfarth) bis gar nicht (Denecke und Huck) eingesetzt wurden. Meyfarth ist voll im Training, „muss langsam heran geführt werden“ (Mai) und dürfte Samstag wieder mehr als nur Siebenmeter werfen. Gut sieht’s ebenso bei Rechtsaußen Huck aus, die vergangene Woche grippegeschwächt pausierte und jetzt angreift. Auf 50:50 beziffert der Coach die Möglichkeit, dass Denecke nach ihrer Fußverletzung voll belastbar ist.

Wichtig für Fritzlar, dass die mit Zweitspielrecht aus Bad Wildungen ausgestattete Angela Cioca schon integriert ist und im Rückraum flexibel agieren kann. Viel Arbeit kommt in Frankfurt auf Melina Horn und Janina Dreyer im Mittelblock zu. Denn der deutsche Meister von 2004 verfügt über wurfgewaltige Spielerinnen. „Wir müssen bereit sein, Bälle zu blocken. Außerdem kann Frankfurt nicht nur ein System spielen, so dass wir auf mehrere Möglichkeiten vorbereitet sind“, sagt Mai.

Die gerade erst 19 Jahre alt gewordene Michéle Dürrwald überragte zuletzt mit zehn Treffern beim 22:22-Coup in Marienberg. Die Halblinke wandelt somit auf den Spuren von Juliane Riedel, die vergangene Runde Torschützenkönigin für das Team von Trainerfuchs Dietmar Schmidt in der Nordstaffel wurde. Vor kurzem schockte die 19-Jährige den Verein aber, weil sie ebenso wie ihre Schwester Anika den bestehenden Vertrag nicht erfüllen wollte und sich lieber ihrem Psychologie-Studium widmet. (sbs) Foto:  Archiv/nh

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