3. Liga Ost: Duknauskaite rettet Punkt

Germania Fritzlar müht sich gegen Eddersheim zu einem 27:27-Remis

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Griffiges Duell: Fritzlars Vilte Duknauskaite (am Ball) muss sich hier einen Textiltest von Eddersheims Stefanie Güter unterziehen. Die Halblinke war mit acht Toren die treffsicherste Domstädterin.

Fritzlar. Ihr Debüt auf der Bank beim Handball-Drittligisten SV Germania Fritzlar hat sich Lorena Lorenz, die den beruflich verhinderten Trainer Lucky Cojocar vertrat, sicher anders vorgestellt. „Das war ein gewonnener Punkt“, sagte die 30-Jährige dennoch nach dem 27:27 (12:16) gegen die TSG Eddersheim. Womit die SVG-Handballerinnen weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz verbleiben.

Dabei waren die Domstädterinnen gut gestartet. Aufbauend auf den Paraden von Torhüterin Lea Gürbig führte die Germania schnell mit 3:1 (3.) und 7:3 (12.). Dann kam Eddersheim nach einer Auszeit von Trainer Tobias Fischer besser ins Spiel. „Unsere Abwehr stand nicht mehr so gut“, bekannte Linkshänderin Melina Horn. Die sich bietenden Räume nutzten vor allem TSG-Spielmacherin Hanna Aylin Özer sowie die Halblinke Xenia Klug. Beim 9:8 durch Rechtsaußen Tabea Schweikart (17.) hatten die Gäste die Partie gedreht. Und sich beim 13:9 (25.) gar einen deutlichen Vorsprung erspielt. Zu allem Überfluss schied SVG-Kreisläuferin Hannah Puntschuh nach einem Gesichtstreffer aus. Vanessa Maier (krank) stand erst gar nicht zur Verfügung.

Für Puntschuh sprang nach Wiederanpfiff am Kreis Xenia Ahrend in die Bresche. „Sie hat das sehr gut gelöst“, lobte Lorenz die Rückraumspielerin. Zudem sorgten aus der zweiten Reihe Horn und Meyfarth für Torgefahr. Und auch Vilte Duknauskaite legte ihre Zurückhaltung ab. „Wir waren von allen Positionen gefährlich“, freute sich Lorenz. So drehte die Germania nach dem 20:16 durch TSG-Kreisläuferin Lena Thoß (43.) auf. Die starke Duknauskaite verkürzte auf 19:20 (46.), Anna Holeczy erzielte wenig später den Ausgleich (20:20, 47.). Und als Ahrend ein Zuspiel von Duknauskaite zum 24:23 (56.) verwertete, schien der heimische Drittligist die Wende eingeleitet zu haben.

Doch die Gäste gaben sich nicht auf und hatten Glück, als Kreisläuferin Thoß einen Abpraller zum 26:26 (59.) verwerte. Beim 27:26 durch Klug drohte dem SVG sogar eine Pleite, doch Spielmacherin Özer setzte den Ball im Tempogegenstoß neben das Tor. Duknauskaite gelang mit ihrem achten Treffer schließlich noch der glückliche Ausgleich. „Im Rückraum lief es heute richtig gut, aber wir dürfen uns solche Schwächephasen einfach nicht erlauben“, haderte Horn mit der eigenen Leistung.

• Fritzlar:  Gürbig (1.-60. Min., 11 Paraden/27 Gegentore), Römer – Dietrich 2, Holeczy 1, Huck 1/1, Ahrend 3, Puntschuh 1, Horn 5, Kerwin 1, Meyfarth 5, Duknauskaite 8, Dreyer, Kiwa. Eddersheim: Brennigke (1.-55., 9/25), Priester (55.-60., 1/2) – Özer 6/2, Flebbe 1, Klug 6, Müller, Güter 6/3, Krämer, Elter 3, Thoß 3, Schweikart 2, Kempf.

SR: Baumann/Dauth. Zuschauer: 250

Siebenmeter: 1/3:5/6. Zeitstrafen: 0:4 Minuten.

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