3. Liga: Fritzlar tritt am Sonntag beim HC Salzland an, die auf Revanche aus sind

Eine unbequeme Aufgabe

Mensch Maier: Fritzlars Torfrau Vannesa Maier hält hier einen von zahlreichen Bällen gegen Bad Salzuflens Lea Schönhagen. Foto: Hahn

Fritzlar. Nein, leicht wird es nicht für Frauenhandball-Drittligist SV Germania Fritzlar beim Gastspiel in Staßfurt. Dann tritt die Mannschaft von Trainerin Viktoria Marquardt beim Tabellenvierten HC Salzland an (So. 16 Uhr).

Die sind hochmotiviert für ihr Heimspiel. Germania-Trainerin Viktoria Marquardt erinnert sich noch an das Hinspiel: „Da lief bei uns alles glatt. Wir haben den Gegner quasi vorgeführt. Das dürfte als Motivation für den Gegner ausreichen.“ Am Ende gewannen die Domstädter 27:20 auch dank einer starken Spielmacherin Esther Meyfarth. „Salzland stellt eine kompakte Mannschaft, da dürfen wir uns keine Unkonzentriertheiten erlauben. Wichtig wird sein, wieder eine starke Abwehr zu stellen“, sagt die Spielmacherin, die sich derzeit in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung befindet. Sagen will sie vorerst nur soviel: „Ich fühle mich in Fritzlar wohl.“

Zu den Stützen der Salzländer Mannschaft zählen Torjägerin Stephanie Jäger (104/11 Tore) und Justine Schmitz (76/46). Außerdem verfügen die Ostdeutschen mit Josephine Klauß über eine der besten Torhüterinnen der Liga.

Dem setzt Fritzlar Vanessa Maier im Tor entgegen, die wohl wieder durchspielen wird. Die 21-Jährige zeigte schon am vergangenen Wochenende gegen Bad Salzuflen eine richtig starke Leistung und hielt über 50 Prozent der Würfe. Im Salzland dürfte es aber deutlich schwieriger werden, solch eine sensationelle Quote zu erzielen. Denn der Gastgeber verlor in dieser Saison nur ein Heimspiel und gewann sogar gegen die Übermannschaft aus Kirchhof in eigener Halle.

Allerdings patzten die Wildgänse, wie die Mannschaft vom HC Salzland auch genannt wird, am vergangenen Wochenende beim 26:28 in Hannover. Das Spiel in Sachsen-Anhalt ist für den Tabellenzweiten außerdem mit einer der weitesten Fahrten verbunden. „Drei bis dreieinhalb Stunden sind wir im Bus bestimmt unterwegs. An einem Sonntag ist das natürlich nicht so glücklich“, bemerkt Marquardt. Allerdings wird der Bus gut gefüllt sein. Denn bis auf Torfrau Danja Auel und Maria Pirvan (beide krank) werden vermutlich alle Spielerinnen die Fahrt zu den Wildgänsen antreten, um sie dort zu rupfen. (dts)

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