3. Liga: Seit 28 Monaten nicht erstürmt – Jetzt kommt Kirchhof

Die Festung Bayreuth

Sie bekommt mehr Verantwortung: Kirchhofs Rafhalea Priolli, (r.), hier gegen Hahlens Vanessa Messerschmid. Foto: Kasiewicz

Kirchhof. Es ist ein kleines Spitzenspiel für die SG 09 Kirchhof am Samstag (17.30 Uhr) beim Haspo Bayreuth. Der Aufsteiger steht in der Tabelle auf dem vierten Platz, was aber wichtiger ist: Die Bayern sind seit 28 (!) Monaten in eigener Halle ungeschlagen.

„Einschränkend muss man dazu sagen, dass wir die starken Gegner wie Kirchhof und Fritzlar noch vor der Brust haben“, sagt Bayreuths Trainer Thomas Hankel. Er ist bislang zufrieden mit dem Verlauf der Saison: „Hätte mir einer gesagt, dass wir gegen Kirchhof ein Spitzenspiel haben, hätte ich den für verrückt erklärt.“ Besonders stark ist seine Mannschaft auf den Halbpositionen im Rückraum besetzt, zudem verfügen die Bayern über eine kompakte Deckung. Das Hinspiel in Kirchhof verlor Bayreuth 16:24 (4:12), verschlief dabei aber die komplette erste Hälfte. „Das war auch so ein Lerneffekt. Bei Auswärtsfahrten waren wir zu Beginn des Spiele nicht so wach und haben unkonzentriert gespielt“, sagt Hankel.

Diese Unkonzentriertheiten will auch Kirchhof am Samstag ausnutzen. „Bayreuth ist eine routinierte Mannschaft, die aber zu technischen Fehlern neigt. Wir müssen dann den Gegenstoß konsequent nutzen“, sagt MarkusBerchten. Der SG-Trainer weiß: Jetzt beginnen die Wochen der Wahrheit mit drei Auswärtsspielen in Folge (Bayreuth, Leipzig, Blomberg). Noch nicht entschieden hat er sich, wer im Tor anfangen wird. Anezka Zuzankova zeigte gegen Hahlen eine klasse Leistung und verdrängte vorübergehend Karina Morf. „Nach dem Einwerfen werde ich entscheiden, wer beginnen wird“, sagt Berchten, dem sein kompletter Kader zur Verfügung steht.

Priolli löst Mihai ab

152 Tore hat Cristina Mihai in der 3. Liga Ost bereits erzielt, darunter 49 Siebenmeter. Im Spiel gegen Hahlen (35:15) wurde allerdings Rafhaela Priolli von Trainer Markus Berchten an die Siebenmeterlinie beordert. „Es geht darum, Cristina mehr aus der Verantwortung zu nehmen. Das gilt auch für die Siebenmeter“, sagt Berchten. Führende in der Torschützenliste ist Hannovers Saskia Rast (171 Treffer). Ohne Siebenmeter dürfte Mihai keine Chance mehr auf die Torschützenkrone haben. „Das ist nicht so wichtig für sie. Sie wurde in ihrer Karriere schon so oft Torschützenkönigin“, so Berchten. (dts)

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