3. Liga Ost: Fritzlar möchte mit Sieg gegen Berlin in die Pause

Fischer: Mehr Mut!

Sie haut sich voll rein: Fritzlars formstarke Kreisläuferin Johanna Fischer (l.), die hier Osterodes Jana Seegers stehen lässt und Sonntag mit ihrem Team gegen Berlin auf zwei Punkte aus ist. Foto: Hahn

Fritzlar. Ein Verfolgerduell ist es, wenn der SV Germania Fritzlar als Drittplatzierter der 3. Handball-Liga Ost der Frauen den punktgleichen Berliner TSC zu Gast hat (beide 10:8/So. 17 Uhr, Sporthalle König-Heinrich-Schule). Aber auch eine Partie mit Risikofaktor, weil in der extrem ausgeglichenen Klasse die Abstiegszone für beide nur vier Zähler entfernt ist.

„Das Spiel ist machbar - und wir wollen es machen. Dazu müssen wir aber unsere Chancen besser nutzen als zuletzt“, erklärt SVG-Trainer Frank Mai. Und ist immer noch verärgert ob der 21:23-Niederlage beim neuen Liga-Zweiten HC Leipzig II. Beste Werferin war dabei eine, die ansonsten lieber andere glänzen lässt: Johanna Fischer. „Johanna hat das zuletzt auch im Rückraum sehr gut gelöst. Mit ihr haben wir die Möglichkeit, auf zwei Kreisläuferin zu setzen“, lobt der Coach die 29-Jährige, die ihre dritte Saison in der Domstadt bestreitet.

Eine Serie unter anderen Vorzeichen, weil sie nach dem Umbruch im Sommer die Zweitälteste im Kader und folglich Ansprechpartnerin für die vielen neuen Kräfte ist. „Der Funke muss überspringen. Wir können noch mehr aus uns als Mannschaft herausholen, wenn wir mehr an uns glauben“, gibt die frühere Böddigerin die Mutmacherin. Ihre Rolle auf dem Parkett sieht sie eindeutig mehr am Kreis als im Rückraum. Etwa, wenn Torjägerin Melina Horn sie als Anspielstation sucht oder offensiv gedeckt wird, so dass mehr Platz für Fischer oder Hannah Puntschuh ist.

„Wir wollen die zwei Punkte und uns dann in den nächsten Heimspielen die Zähler wieder holen, die wir auswärts liegen gelassen haben“, sagt Johanna Fischer. Wohlwissend, dass sie und ihr Team ohne die verletzte Lena Kerwin eine harte Nuss zu knacken haben. Denn der dreifache Europapokalsieger aus dem Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg hat sich vor der Runde deutlich verstärkt.

Mit Linksaußen Paula Förster, Torfrau Luise Becker und Rückraumspielerin Carolin Benisch kamen drei Kräfte vom Zweitligisten HC Rödertal. Am treffsichersten im Team von Trainer Carlo Gregarek, das vergangene Serie nur Elfter in der Nord-Staffel wurde, ist allerdings Eigengewächs Ann-Catrin Höbbel (36 Tore). (sbs)

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