3. Liga Ost: Fritzlar beim 30:20 ohne Probleme gegen Bayreuth

Fischers toller Abschied

Nicht zu stoppen: Fritzlars Johanna Fischer (links) setzte sich am Kreis gegen Bayreuths Laura Brahm (rechts) durch. Foto: Hahn

Fritzlar. „Das war ein versöhnlicher Saisonabschluss,“ zeigte sich Germania-Coach Viktoria Marquardt nach dem ungefährdeten 30:20 (12:7)-Erfolg gegen die schon feststehenden Absteigerinnen des HaSpo Bayreuth in der 3. Handball-Liga Ost zufrieden. Mit dem klaren Erfolg krönten die Domstädterinnen ihre starke Rückrunde, in der sie nur zweimal Punkte abgeben mussten.

Zu Beginn taten sich die Domstädterinnen schwer gegen die unkonventionelle Abwehr des Tabellenletzten. „Wir haben versucht, ihren Spielaufbau zu stören und ihre starken Rückraumschützinnen zu ärgern“, erklärte HaSpo-Trainerin Michaela Lehnert die Deckung, bei der die Verteidigerinnen immer wieder sehr weit auf die ballführenden Angreiferinnen rauskamen und diese direkt angingen. Das zeigte zu Beginn auch Wirkung. „Wir haben den Ball nicht schnell genug laufen lassen, sodass in unserem Angriff der Druck gefehlt hat,“ erklärte Marquardt.

Immer wieder wurden Xenia Ahrend und Janina Dreyer im Fritzlarer Rückraum festgemacht oder zu schlechten Abschlüssen gezwungen. Da die Gäste jedoch selbst kaum ein Mittel gegen die starke 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen fanden, setzte sich Fritzlar trotzdem weiter ab.

Einzig Bayreuths Top-Torjägerin Jana Lichtscheidel (8 Tore) konnte den starken SVG-Mittelblock mit Esther Meyfahrth und Melina Horn einige Male überwinden. So setzte sich Fritzlar schon in der ersten Hälfte vorentscheidend über 5:2 (12.) und 10:4(24.) auf 12:7 ab.

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts an den klaren Kräfteverhältnissen, allerdings wurde das Fritzlarer Spiel nun etwas flüssiger. „Wir haben den Ball besser Laufen lassen und so mehr Räume geschaffen,“ lobte SVG-Trainerin Marquardt.

Diese Räume wusste vor allem Kreisläuferin Johanna Fischer zu nutzen. In ihrem letzten Spiel für die Domstädterinnen setzte Sie sich immer wieder am Kreis durch und kam am Ende auf fünf Tore. Neben ihr wurde auch Torhüterin Nilla Oross verabschiedet. • SV: Maier, Gürbig(1.-60. Minute, 12 Paraden/20 Gegentore) - Dietrich 3, Holeczy, Huck, Fischer 5, Ahrend 4/3, Werner, Lorenz 1, Horn 6, Kerwin 5/1, Meyfahrt 4, Dreyer 2. HaSpo: Bauer (1.-45. 6/22), Benz (45.-60. 4/8) - Dörfler, Hellriegel 4, Lindner, Kierling 2, Hall 2, Fischer, Lichtscheidel 8/4, Brahm, Friedrich, Renner 3, Glowienka 1. SR: Baumann/Dauth (Mittelrhein). Z: 250. Zeitstrafen: 4:12 Minuten. Siebenmeter: 4/8:4/5.

Von Moritz Minhöfer

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