3. Liga Ost: Teamcheck des Marienburger Trainers

Flämmich: Kirchhof Favorit im Nachbarduell

Kirchhof/Fritzlar. Wenn‘s einer weiß, dann er. Robert Flämmich nämlich, der in dieser Saison bereits mit dem HSV Marienberg das Vergnügen mit beiden heimischen Handball-Drittligisten hatte. Und obwohl für den Aufsteiger zum Saisonauftakt ein 30:20-Erfolg bei der SG 09 Kirchhof zu Buche stand und seine Mannschaft am sechsten Spieltag mit 18:22 bei Germania Fritzlar verlor, sieht der 35-Jährige vor dem kommenden Derby (So. 17 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) Gastgeber und Tabellenführer Kirchhof in der Favoritenrolle.

Die Ausgangslage

„Bei der SG läuft es seit Wochen richtig gut, die Mannschaft spielt relativ souverän ihre Stiefel runter. Neun Siege in Folge sind da schon eine Hausmarke. Fritzlar ist in seinen Leistungen eher schwankend sowohl im Spiel wie auch von Spiel zu Spiel. Auch der Trainewechsel ist alles andere als leistungsfördernd, zeugt er doch nicht gerade von mannschaftlicher Harmonie.“

Fazit: Kirchhof ist Favorit.

Die Torhüterinnen

„Beide Teams haben starke Torhüterinnen und müssen sich keine Sorgen machen. Sowohl Morf/Zuzankova wie auch Maier/Auel sind ein starker Rückhalt.“

Fazit: Ausgeglichen.

Die Abwehr

„Beide Teams spielen eine bärenstarke 6:0-Deckung, die von Kirchhof ist aber noch robuster und hat die bessere Bein- und Blockarbeit.“

Fazit: Vorteil Kirchhof.

Der Angriff

Zwei Leistungsträgerinnen, auf die es laut Robert Flämmich im Derby ankommt: Die Rückraumspielerinnen Marieke Blase (Kirchhof, links) und Laura Denecke (Fritzlar, rechts). Fotos: Kasiewicz

„Kirchhof hat mit Marieke Blase und Cristina Mihai überragende Spielerinnen auf den Halbpositionen im Rückraum, die ein Spiel allein entscheiden können. Hat Laura Denecke einen guten Tag, kann sie die Partie dennoch offenhalten. Allerdings ist ungewiss, wie sie ihre dreiwöchige Pause wegsteckt. Fritzlar ist auf Rechtsaußen dank Linkshänderin Bibiana Huck besser besetzt, am linken Flügel sehe ich Christin Kühlborn und Jessica Kleinmann auf Augenhöhe. Am Kreis könnte Sabine Kirmse von ihrer Erfahrung profitieren, wenn es denn gelingt, sie anzuspielen.“

Fazit: Ausgeglichen.

Die Bank

„Fritzlar kann flexibler durchwechseln, ohne dass es zu einem Bruch in ihrem Spiel kommt. Kirchhof baut meist auf eine Stammsieben, an die aber jüngere Spielerinnen mehr und mehr heran geführt werden.“

Fazit: Kleiner Vorteil Fritzlar.

Der Trainer

„Markus Berchten ist ein kompetenter Fachmann, der in Kirchhof bisher hervorragende Arbeit geleistet hat. Er wird, wenn er im Spielverlauf reagieren muss, sicherlich die richtigen Entscheidungen treffen. Viktoria Marquardt hat es da aufgrund weniger Erfahrung viel schwerer.“

Fazit: Vorteil Kirchhof..

Tipp

„Kirchhof nutzt den Heimvorteil und gewinnt das Derby mit vier Toren Vorsprung.“

Von Ralf Ohm

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