Fritzlar: Kurzfristige Änderungen bei Konkurrent Ober-Eschbach/Vortaunus

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Die Faust der Siegerin: Viktoria Marquardt hat mit dem SV Germania Fritzlar einen Spitzenplatz im Blick. 

Fritzlar. Einmal mehr müssen sich die Fritzlarer Handballerinnen des SV Germania auf viele neue Gesichter in der 3. Liga Ost einstellen.

Diesmal wurden die Domstädterinnen zwar nicht in eine andere Staffel gesteckt, dafür sind nun fast alle Gegner neu. „Für mich ist das eine Mammutaufgabe, weil ich aus nichts aus dem Vorjahr zurückgreifen kann“, sagt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt mit Blick auf die kommenden Aufgaben. Ein Platz unter den ersten Drei soll gleichwohl für den Meister von 2016 herausspringen. Beinahe hätte es sogar ein (unverhofftes) Wiedersehen mit Meistermacher Frank Mai gegeben.

Der 53-Jährige hat nämlich vor vier Wochen bei der HSG Plesse-Hardenberg als Co-Trainer angeheuert. Das ist Fritzlars erster Gegner am Sonntag (17 Uhr, König-Heinrich-Schule). Mai betreut zudem Oberligist Eintracht Hildesheim, eine Jugendmannschaft der HSG Osterode-Harz sowie eine Handball-AG und wird in der Regel nur bei Heimspielen vor Ort sein. „Nach Fritzlar komme ich nicht. Aber für mich hat die Germania den stärksten Kader der Liga“, sagt der Mann, der Chefcoach Tim Becker unterstützt.

Kurz vor Rundenbeginn hat es auch bei anderen Teams Änderungen gegeben. Die FSG Ober-Eschbach/Vortaunus, ebenfalls ein heißer Tipp für den Aufstieg, hat sich von Josy Kallenberg (kam aus Zwickau) getrennt. Rückraumspielerin Celine Gehrke fehlt den Südhessinnen lange (Kreuzbandriss). Dafür wurde Linkshänderin Saskia Schwering reaktiviert, die sich eigentlich komplett dem Master-Studium in Wirtschaftspsychologie widmen wollte. Zu den Hoffnungsträgerinnen der Pirates zählen Torfrau Aleksandra Baranowska, die von Zweitligist Zwickau verpflichtet wurde, und die Ex-Kirchhoferin Andrea Mertens (TSG Ketsch).

Während Ex-Zweitligist SG Mainz-Bretzenheim und die TSG Eddersheim als Meister der West-Staffel stark einzuschätzen sind, haben sie bei der SG Kleenheim ein Problem: Seit Sonntag ist Tobias Lambmann überraschend kein Trainer mehr. Nachfolge offen. Um die frühere Kirchhoferin Nina Hess (aus Dutenhofen/Münchholzhausen) war das Team ohnehin komplett neu formiert worden.

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