Drittligist Fritzlar hat während der Serie viele Pausen – Turnier am Wochenende

Frank Mai sucht den Rhythmus

Muss sich in dieser Serie mit einem ungewöhnlichen Spielplan auseinandersetzen: Fritzlars Trainer Frank Mai. Foto: Hahn

Fritzlar. Eine kuriose Saison erlebt Frank Mai, Trainer vom Handball-Drittligisten SV Germania Fritzlar. Normalerweise steht nach drei oder vier Trainingseinheiten am Wochenende immer ein Spiel an. Nur eben nicht in der 3. Liga Ost der Frauen.

Dort hat Fritzlar oft lediglich alle zwei Wochen ein Aufeinandertreffen mit einem Konkurrenten. Im Januar steht sogar nur eine Partie an, am 24. gegen Bayreuth. Am 14. Februar geht es dann erst weiter. „Einen Spielrhythmus kann man so natürlich nicht entwickeln“, stöhnt Mai. Der Grund für den ungewöhnlichen Spielplan liegt auch im Rückzug vom MTV Rohrsen vor der Serie begründet. Denn deswegen besteht die Ost-Staffel nur aus elf statt zwölf Klubs.

Wobei selbst zwölf Vereine für eine Liga auf diesem Niveau wenig sind. Zum Vergleich: In der 2. Bundesliga laufen 16 Teams auf. Das wäre bei ursprünglich 48 Vereinen in der 3. Liga mit drei statt vier Staffeln übrigens ebenso möglich gewesen. Frank Mai fällt es so schwer, die Spannung in den Trainingseinheiten hochzuhalten. „Das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Klar, können wir an Schwächen arbeiten. Aber die Anspannung ist natürlich größer, wenn am Wochenende ein Meisterschaftsspiel ansteht“, sagt Mai.

Einfach ein Testspiel für eins der zahlreichen spielfreien Wochenenden anzusetzen, klappt meistens ebenfalls nicht. Denn die anderen Mannschaften stehen ja im regelmäßigen Spielbetrieb.

Wenigstens jetzt ist der Drittligist am Wochenende unterwegs. Der SV Germania ist am Sonntag zu Gast beim Turnier vom West-Drittligisten TSG Eddersheim. Mit dabei sind die Süd-Drittligisten TSG Ketsch und die HSG Sulzbach/Leidersbach. Personelle Veränderungen gibt es für die Rückserie übrigens keine beim Tabellenzweiten der kleinen 3. Liga Ost. (dts)

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