3.Liga Ost: Fritzlar lässt Osterode beim 41:18 keine Chance

Fritzlar wie im Rausch

Nicht zu halten: Bibiana Huck (am Ball) lässt hier Osterodes Jana Seegers stehen und erzielt einen ihrer neun Treffer. Im Hintergrund beobachtet Johanna Fischer (rechts) die Szene. Foto: Hahn

Fritzlar. Die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar bleiben in eigener Halle ungeschlagen. Mit einer beeindruckenden Leistung fertigte das Team von Interimstrainer Harald Schnitzer die HSG Osterode-Harz 41:18 (17:10) ab.

„Wir haben in der Abwehr eine starke Partie geliefert und uns im Angriff nur wenige technische Fehler erlaubt“, freute sich Schnitzer über die starke Vorstellung seiner Mannschaft, die auch den Ausfällen von Spielmacherin Esther Meyfarth (beruflich verhindert) und Kreisläuferin Sabine Kirmse (Klassenfahrt) trotzte.

Nur bis zum 10:12 durch Sabrina Weiß (12.) war die Partie offen, wobei die Germania in den Anfangsminuten zunächst Probleme damit hatte, die starke HSG-Kreisläuferin Isabel Marienfeld in den Griff zu bekommen. Dass die Domstädterinnen nicht in Rückstand gerieten, war vor allem der überragenden Danja Auel im Tor zu verdanken. Bis zur 15. Minute hatte die 32-Jährige bereits elf Bälle pariert.

Dann steigerte sich die SVG-Defensive. Während Osterode kaum noch zu Torchancen kam, sorgte vor allem die schnelle Bibiana Huck dafür, dass die Germania sich bis zur Pause einen deutlichen Vorsprung erspielte.

Die Entscheidung fiel kurz nach Wiederanpfiff, als die Gastgeberinnen angeführt von Laura Denecke und Maria Pirvan auf 26:12 (39.) davonzogen. Besonders über die Leistung von Denecke zeigte sich SVG-Übungsleiter Schnitzer, der die aus gesundheitlichen Gründen fehlende Viktoria Marquardt vertrat, erfreut: „Sie hat heute den Bann gebrochen und aus ihrem Formtief herausgefunden.“ Für die Torjägerin war die Partie gegen ihren Ex-Verein Osterode ein besonderes Spiel. „Vielleicht lief es gerade deshalb heute besser.“ Daneben wussten vor allem Janina Dreyer und Lisa-Marie Berz zu überzeugen. Der Jüngsten im Team war es auch vorbehalten, den umjubelten 40. Treffer zu erzielen.

Von einem Klassenunterschied sprach Osterodes Trainer Roland Friebe nach der Partie. Für den Gästecoach war vor allem die starke Leistung von Auel und Fritzlars konsequente Chancenverwertung spielentscheidend. „Sie hat uns viele klare Torchancen weggenommen und Fritzlar hat im Gegenzug jede Möglichkeit genutzt.“

• SVG: Auel (1.-60-., 23 P.) - Kleinmann 3, Kurzbuch 1, Huck 9/3, Fischer 1, Pirvan 5, Puntschuh 3, Horn 4, Berz 6/3, Denecke 5, Dreyer 4.

• Osterode: Röhrs (7 P.), Gloth (35.-48., 2 P.) - Thoelke, Meisch, Al Najem, Gebbert 4/2, Friebe 1, Seegers 3/1, Puskasova 3, Weiß 6/3, Marienfeld 1. SR: Roux/Schweier (Osnabrück), Siebenmeter: 7/6:6/5, Zeitstrafen: 4:10 Minuten.

Von Marcel Glaser

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