3.Liga Ost: SVG unterliegt in Marienberg 23:27

Fritzlar verschläft die erste Halbzeit

Bibiana Huck

Marienberg. Die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar haben in fremder Halle kein Glück. Mit 23:27 (7:12) unterlagen die Domstädterinnen beim HSV Marienberg und kassierten damit bereits die dritte Saisonniederlage. Die Gastgeberinnen feierten hingegen den zweiten Sieg in Folge nach der Trennung von Trainer Bjarne Jakobsen.

„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Das hat uns das Genick gebrochen“, erklärte SVG-Co-Trainerin Viktoria Marquardt. Schnell lagen die Domstädterinnen mit 1:5 (10.) zurück, ehe die Gäste besser ins Spiel fanden und beim 4:5 durch die schnelle Rechtsaußen Lena Kerwin wieder auf Tuchfühlung waren. Doch die Gastgeberinnen konterten - angetrieben von der starken Linksaußen Karin Schererova und Kreisläuferin Marcela Splechova - zum 11:4 (23.). Dank Spielmacherin Xenia Ahrend und Melina Horn konnte Fritzlar bis zur Pause noch auf 7:12 verkürzen.

Auch nach Wiederanpfiff bestimmte zunächst Marienberg das Geschehen und baute die eigene Führung auf 15:8 (33.) aus. Auch beim 20:16 durch Krystyna Konarzewska (44). sahen die HSG-Handballerinnen bereits wie der sichere Sieger aus. Zu wenig Torgefahr strahlte erneut die linke Rückraumseite der Germania aus.

Doch nun steigerten sich die Gäste und schafften durch einen Doppelschlag von Bibiana Huck und Kreisläuferin Hannah Puntschuh den 19:20-Anschluss. Marienberg zog jedoch prompt wieder auf 22:19 davon (50). Als Laura Denecke per Strafwurf zum 22:23 (54.) verkürzte, war ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen. Doch die Domstädterinnen vergaben in dieser Phase zu viele klare Torchancen, während Marienberg durch Konarzewska, Scherova und die litauische Nationalspielerin Evelina Kalasauskaite beim 26:22 für die Entscheidung sorgte (58). • SVG: Maier, Auel - Giese, Dietrich, Huck 3, Fischer, Ahrend 3, Puntschuh 4, Horn 5, Kerwin 4, Meyfarth, Denecke 3/3. SR: Mischinger/Näther. Siebenmeter: 2/4:3/4. Zeitstrafen: 0:0. (mgx) Foto: Hahn

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