Handball: Germania Fritzlar schlägt drei Zweitligisten und landet auf dem dritten Platz

SVG gelingt Überraschung

Augen zu und durch: Fritzlars Xenia Ahrend (links) nimmt es hier mit Leonie Öhme (rechts) und Kjersti Salberg vom Erstligisten BVB Dortmund auf. Foto: Hahn

Fritzlar. Wer war die Überraschung beim hochkarätig besetzten Handball-Turnier des SV Germania Fritzlar? Die Antwort: Germania Fritzlar. Im Spiel um den dritten Platz besiegten die Marquardt-Schützlinge den starken Zweitligisten SV Union Halle-Neustadt mit 23:21 (20:20, 12:11) nach Siebenmeterwerfen, was indes nicht die einzige Überraschung der bärenstarken Gastgeberinnen war.

Angeführt von einer treffsicheren Melina Horn lagen die Fritzlarerinnen gegen die „Wildcats“ lange in Führung. Nach einer Umstellung auf eine 5:1-Abwehr des Zweitligisten wurde es nochmal knapp. Im Siebenmeterwerfen bewiesen die Domstädterinnen dann aber die besseren Nerven. Den entscheidenden Siebenmeter verwandelte Esther Meyfarth.

Tore SVG: Dietrich 1, Meyfarth 2, Horn 7, Huck 6/2, Puntschuh 2, Ahrend 1, Holeczy 1.

In den Gruppenspielen hatte das Fritzlarer Team seine Fans bereits mit einer knappen Niederlage gegen den BVB und zwei Siegen gegen die Zweitligisten Lintfort und Mainz entzückt.

Borussia Dortmund - SV Germania Fritzlar 22:20 (10:8). Die Domstädterinnen spielten frech auf und führten schnell mit 4:2 (8.). Auch in der Folge bot das Team von Trainerin Viktoria Marquardt dem Bundesligisten Paroli, wobei neben Torhüterin Vanessa Maier besonders Bibiana Huck und Janina Dreyer überzeugten. Bis zum 16:15 durch Dreyer verlief die Partie ausgeglichen, dann zogen die Westfalen dank ihrer unwiderstehlichen ersten und zweiten Welle vorentscheidend auf 20:16 (36.) davon.

Tore SVG: Dreyer 4, Horn 2, Huck 7/1, Ahrend 1, Oschmann 1/1, Fischer 3, Meyfarth 2.

Fritzlar - TuS Lintfort 18:13 (10:9). Bis zum 6:3 bestimmten die Gäste die Partie, dann steigerte sich die Germania und hatte beim 8:8 ausgeglichen. Bis zur Pause erkämpften sich die Gastgeberinnen - angetrieben von Spielmacherin Meyfarth - eine 10:9-Führung. Nach Wiederanpfiff zog der Drittliga-Meister auf 14:11 davon und hatte die Partie gegen den Zweitliga-Aufsteiger dank seiner starken Defensive beim 16:12 für sich entschieden.

Tore SVG: Meyfarth 5, Fischer 4, Dietrich 1, Dreyer 2, Huck 3/1, Ahrend 1, Horn 1, Oschmann 1/1.

Fritzlar - FSV Mainz 22:16. Die Germania stand in der Abwehr sicher und ließ dem Zweitligisten um die Ex-Kirchhoferin Laura Spatz kaum eine Chance zum Torwurf. Anders die Marquardt-Schützlinge, die sich mit ihrer starken rechten Seite mit Melina Horn und Bibiana Huck absetzten.

Tore SVG: Oschmann 2/1, Huck 4/3, Ahrend 2, Puntschuh 1, Horn 4, Kerwin 6, Meyfarth 2, Dreyer 1.

Von Marcel Glaser

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.