3. Liga: Germania Fritzlar ohne Kerwin und Huck gegen Spitzenreiter Füchse Berlin

Selbstbewusst vor Hit

Wurfgewaltig: Die Bundesliga erfahrene Linkshänderin Bianca Trumpf (hier noch im Trikot des MTV Altlandsberg) verstärkte im Dezember 2016 die Füchse Berlin. Foto: Hahn

Fritzlar/Berlin. Nein, die eindrucksvolle Bilanz von 19 Siegen in Folge kann SVG-Trainerin Viktoria Marquardt nicht schrecken. „Die haben Respekt vor uns“, sagt die Fritzlarer Übungsleiterin vor der Partie gegen Spitzenreiter Füchse Berlin (So. 17 Uhr, König-Heinrich-Sporthalle Fritzlar). Und hofft deshalb, den designierten Meister „ein bisschen ärgern“ zu können.

Das sehen auch die Gäste so. „Fritzlar ist ein ernst zu nehmender Gegner, der ziemlich gut und ausgeglichen besetzt ist“, warnt Füchse-Managerin Britta Lorenz. Zuletzt zeigten die Hauptstädterinnen im Abschluss ungewohnte Schwächen. „Etwas Wundertüte ist immer dabei, aber die Stimmung ist gut und wir sind bestens vorbereitet“, erklärt Lorenz.

Dass die Hauptstädterinnen derart fulminant durch die Liga marschierten, war zuvor nicht abzusehen. Und ist ein Verdienst der Bundesliga erfahrenen Akteure. Wie der überragenden Rückraumachse um Alexandra Sviridenko, Anna Eber, Anna Blödorn und Sabrina Neuendorf. Ihre Erfahrung hilft uns ungemein. Sie wissen, wie ein Spiel zu laufen hat“, sagt Lorenz.

Zudem verstärkten sich die Füchse während der Saison noch mit Linkshänderin Bianca Trumpf vom MTV Altlandsberg. Mit der 33-Jährigen spielte SVG-Trainerin Marquardt beim TV Beyeröhde einst selbst noch zusammen. Linkshänderin Natalie Schwarz (Handverletzung) und Torhüterin Indra Genning (Knieverletzung) fallen verletzt aus. Dafür rückt die talentierte Ivana Stevanovic aus der Füchse-Reserve in den Kader.

„Berlins große Stärke ist ihre individuelle Klasse“, sagt Marquardt. Zudem setzt das Team von Trainer Christian Schücke auf eine aggressive 6:0-Deckung, aus der viele einfache Tore aus dem Gegenstoß resultieren.

Nach der Verletzung von Rechtsaußen Bibiana Huck (Daumen- und Mittelhandbruch) muss die Germania auch auf Linkshänderin Lena Kerwin (Gürtelrose) verzichten. Auf der vakanten Rechtsaußen-Position dürften somit Lena Dietrich und Melina Horn zum Einsatz kommen. Auch weil Nina Albus gleichzeitig mit der SVG-Reserve unterwegs ist. Denkbar ist darüber hinaus zudem eine Variante mit zwei Kreisläuferinnen, bei der Hannah Puntschuh oder Johanna Fischer übergehen. Foto:  Hahn/nh

Von Marcel Glaser

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