Gewinnerin Berz

Dritter Platz, zehn Siege bei drei Niederlagen: Keine Frage, die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar liegen nach 13 von 26 Spielen voll auf Kurs. Und haben zur Saisonhalbzeit noch berechtigte Hoffnungen auf den Titel und einen eventuellen Aufstieg in die zweite Liga. „Bevor wir uns darüber aber Gedanken machen, wollen wir die ersten Spiele der Rückrunde noch abwarten“, sagt SVG-Abteilungsleiter Schmude, der damit offen lässt, ob sich die Domstädterinnen für die 2. Liga bewerben.

Die Trainerfrage indes ist bis zum Ende der Saison geklärt: Viktoria Marquardt bleibt nach dem durchaus überraschenden Rücktritt von Detlef Kleinmann nach neun Spieltagen die Verantwortliche auf der Bank und bekommt Unterstützung von Harald Schnitzer sowie den erfahrenen Kräften beider Mannschaften. Denn auch für das Landesliga-Team bleibt die langjährige Kreisläuferin zuständig.

„Diese Doppelbelastung hätte ich als Co-Trainerin der Ersten ja auch gehabt. Außerdem ist es für eine überschaubare Zeit“, glaubt die 31-Jährige das enorme Pensum, das sie bis zum letzten Spieltag am 26. April erwartet, stemmen zu können.

Für die nächste Saison wird dann ein neuer Mann übernehmen. Das bestätigte Steffen Schmude, für den diese Verhandlungen Priorität haben. Und der auf einen baldigen Abschluss hofft: „Wir sind in guten Gesprächen.“

Als Ziel für die Rückrunde gibt die aktuelle SVG-Trainerin die Stabilisierung der Leistung und einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Und: „Die alten Hasen sollen weniger Einsatzzeiten bekommen, die Jungen dafür mehr in die Verantwortung gezogen werden“.

Was in der Hinrunde bereits geschehen ist, wenn auch aus der (Verletzungs-) Not geboren. Davon profitierte beispielsweise Lisa-Marie Berz, die sich als Spielmacherin Bestnoten verdiente. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass man hier so an mich glaubt“, bekennt die Linksaußen. Was sie nicht davon abhielt, dass in sie gesetzte Vertrauen mit starken Leistungen zu rechtfertigen. (ko)

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