3. Liga Ost: SV Germania Fritzlar peilt in Bestbesetzung Revanche gegen Bayreuth an

Mai ist heiß auf Nummer 22

Bereit für den nächsten Sieg: Fritzlars Melina Horn (am Ball), hier im Spiel gegen Bad Salzuflen und Elena Reuschel zu sehen. Foto: Hahn

Fritzlar. Heimstark, heimstärker - SV Germania Fritzlar! Seit dem 16. März 2014 (27:28 gegen Mainz-Bretzenheim) haben die Domstädterinnen in der 3. Handball-Liga in der Sporthalle der König-Heinrich-Schule nicht mehr verloren. Nach saisonübergreifend 18 Siegen und drei Unentschieden soll gegen HaSpo Bayreuth die 22. Partie ohne Niederlage folgen (So. 17 Uhr).

„Das ist klar unser Ziel. Wir wollen den Spieß aus dem Hinspiel umdrehen“, macht Frank Mai deutlich. Das unnötige 23:24 am ersten Spieltag vermieste den Einstand des SVG-Trainers. Vor allem Loraine Hellriegel, die fünf Tempogegenstöße erfolgreich abschloss, und Linksaußen Kristina Hall (Spitzname Speedy) bestraften Fritzlarer Fehler konsequent. Hellriegel (48 Treffer), Sonja Körber (42/29) und Top-Talent Kim Koppold zählen zu den Leistungsträgerinnen des HaSpo.

Vor der Winterpause setzte es für den höchstklassigsten Verein Oberfrankens zwei Niederlagen in der Fremde (23:24 in Altlandsberg, 15:25 in Marienberg). Dadurch ist das Team von Coach Steffen Bloß in der unfassbar engen Liga auf den drittletzten Platz abgerutscht - nur drei Zähler hinter dem Zweitplatzierten SVG. Und der kann die Mission Revanche in Bestbesetzung antreten.

Denn das Mai-Team hat die sechswöchige Pause nach dem tollen Auftritt beim 26:21 gegen den Berliner TSC sinnvoll genutzt. Angeschlagene Akteurinnen wie Melina Horn (Fuß) und Vanessa Maier (Leiste) sind jetzt voll belastbar. Beim Turnier in Eddersheim vor zwei Wochen leistete der SVG der TSG Ketsch, Spitzenreiter der Süd-Staffel (24:0 Punkte) erheblichen Widerstand und wurde Zweiter.

„Jetzt ist es Zeit, dass endlich wieder los geht. Wir sind bereit“, erklärt Mai, dessen Mannschaft nach dem Vergleich mit Bayreuth allerdings erneut zwei Wochen spielfrei hat, ehe es - kaum zu glauben - vier Pflichtspiele in regelmäßigen wöchentlichen Abständen gibt. Gegen den Handballsportverein gelte es, das Tempo hoch zu halten, denn der Gegner verfügt über einen großen Kader. Dazu braucht Frank Mai jede seiner Spielerinnen - und will unbedingt die Wahnsinns-Heimbilanz weiter ausbauen. (sbs)

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