Handball: Die Hoffnung platzt in acht Minuten

3. Liga Frauen: Plesse verliert 25:32

Homburg. Die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg warten weiter auf den ersten Punktgewinn in der 3. Liga. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte musste sich der Aufsteiger am Sonntag bei der FSG Ober-Eschbach am Ende noch recht deutlich mit 25:32 (15:16) geschlagen geben.

Die Partie begann für das Burgenteam völlig untypisch: Nach sechs Minuten leuchtete eine 5:2-Führung an der Anzeigetafel auf. In der Folge lieferten sich die Kontrahenten einen munteren Schlagabtausch mit reichlich Treffern. „Wir haben den Mut und die Entschlossenheit aus der Vorwoche mitgenommen. Angriff und Tempo passten bis zur Pause. Mit einer besseren Defensive wäre zur Halbzeit sogar eine Führung möglich gewesen“, berichtete Tim Becker.

Um so größer war die Ernüchterung des HSG-Coaches angesichts des völlig verkorksten Starts in den zweiten Durchgang. Plesses Deckung fehlte es nun an Aggressivität. Zu häufig stand man mit den Hacken an der Linie. Das nutzte der Rückraum der Heimsieben, um bis zur 38. Minute auf 22:16 zu erhöhen.

„Da war das Spiel eigentlich schon weg. Mit einem solchen Hänger kannst du nicht gewinnen“, ärgerte sich Becker. Erst in der Schlussphase lief es wieder besser. Plötzlich hatten die HSG-Spielerinnen wieder mehr Zutrauen im Abschluss. Da war es aber längst zu spät.

Zu ihren ersten Drittligaminuten kam Julia Herale. Sie kam in einer schlechten Phase ihre Teams zum Einsatz, machte ihre Sache aber ordentlich.

HSG: Menn, Röhrs - Henne 6/1, Hemke 1, Kurzbuch 2, Rombach 5/2, Herale, Marienfeld 2, Strahlke 5, Hille 4, Kunze. (zys)

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