3. Liga: Fritzlar vor der Generalprobe

Mai hofft wieder auf Angela Cioca

Angela

Blomberg/Fritzlar. Es geht schon ein kleines bisschen um die Meisterschaft, wenn die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar bei der HSG Blomberg-Lippe II antreten (Sonntag, 17 Uhr, Schulzentrum Blomberg). Denn diese beiden komplettieren hinter dem MTV Altlandsberg das Spitzentrio der 3. Liga Ost, und nur eine Woche später empfangen die Domstädterinnen dann den aktuellen Tabellenführer.

SVG-Trainer Frank Mai beschreibt sein Gefühl vor dem anstehenden Auswärtsspiel mit „optimistisch“. Auch wenn die Bundesliga-Reserve vermutlich Verstärkung durch Kathrin Pichelmeier und Patrice Emido Rodriguez aus dem Erstliga-Kader erhalten wird und erst kürzlich selbst ohne diese beiden in Altlandsberg gewann. „Das ist eine reine Ausbildungsmannschaft und man kann nur den Hut davor ziehen, was sie da in Blomberg machen“, hat Mai viel Respekt vor der Arbeit seiner Kollegin Barbara Hetmanek. Schnelle Mitte, ausgezeichnete erste und zweite Welle, gutes Rückzugsverhalten – das Tempo gehört eindeutig zu den Stärken der HSG. Allerdings auch zu denen Fritzlars.

Weshalb es im Hinspiel zu einer reinen Abwehrschlacht kam, weil für beide in erster Linie das Zerstören des gegnerischen Spiels auf dem Plan stand. Mit dem besseren Ende für Mais Team, das 20:17 gewann. Eine der Schlüsselspielerinnen im Oktober war Angela Cioca, ausgestattet mit Doppelspielrecht der Bad Wildunger Vipers. „Sie ist noch dichter an die Mannschaft rangekommen“ sagt der 51 Jahre alte Hattorfer. Und damit eine Option für den Rückraum, sofern sie ihre Daumenverletzung auskuriert hat.

Ob Fritzlar auf den zweiten Eckpfeiler des Hinspiel-Erfolges zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Torhüterin Danja Auel ist gesundheitlich immer noch angeschlagen und Mai beziffert die Chance eines Einsatzes auf „bestenfalls 50 Prozent“. Sollte sie weiter ausfallen, rückt erneut Lea Gürbig aus der Zweiten nach.

Was Fritzlars Übungsleiter keinesfalls sehen möchte sind überhastete Aktionen: „Wir dürfen nicht so viele klare Sachen vergeben und den Gegner stark spielen“. Das wäre gegen Frankfurt schon fast schief gegangen und könnte im Wiederholungsfall dazu führen, dass des Trainers Optimismus verpufft. (ko) Foto: nh

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