Warum Fritzlar ein vortrefflicher 2. Liga-Standort wäre

Kommentar zur Aufstiegs-Chance für Germania Fritzlar

Welch‘ ein Timing! Pünktlich zum 40. Geburtstag hat Germania Fritzlar die Chance, erstmals Meister in der 3. Liga zu werden. Allerdings: Bevor die Sektkorken knallen, steht schon fest, dass den Handball-Damen der Aufstieg verwehrt bleibt, obwohl er rein sportlich möglich wäre.

Die vorwiegend wirtschaftlichen Argumente sind nachvollziehbar, aber keineswegs neu. Denn nicht zum ersten Mal steht die Germania auf der Schwelle zur Zweitklassigkeit, scheut aber davor zurück, sie zu überschreiten.

Schade, denn Fritzlar – nicht gerade mit Spitzensport gesegnet – wäre ein vortrefflicher Standort für Zweitliga-Handball. Nicht zu klein, um nicht wahrgenommen zu werden, nicht zu groß, um angesichts eines breiten Freizeitangebotes unter zu gehen. Und auch über die Stadtgrenzen hinaus bis Richtung Melsungen geradezu konkurrenzlos sowie mit einer begeisterungsfähigen Fangemeinde gesegnet. Auch dem Image der wunderschönen Domstadt würde eine solche Attraktion richtig gut tun.

Bis jetzt fehlt einer, der das Abenteuer 2. Liga unter diesen Prämissen mal offensiv angeht, dafür Mitstreiter, Förderer sucht und zuvor die nötigen (semi-professionellen) Strukturen schafft. Das müsste natürlich mit Anlauf geschehen und nicht erst, wenn die Mannschaft mal wieder „droht“, Meister zu werden.

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